...Die Interpretation des 19-jährigen war atemberaubend, nach ungestümen Einsatz voller Wucht, musikalischer Kraft und Fülle.... Korbinian Altenberger ist schon jetzt eine musikalische Persönlichkeit. Er hat etwas zu sagen, spielt spannend und beseelt, keinen Augenblick langweilig.
Süddeutsche Zeitung 18.12.01 (Sonatenabend im Schloss Seefeld)
...Technisch ist Altenberger sozusagen fertig, nicht die kleinste Unsicherheit schlich sich in sein Spiel ein..... Seine Emotion bleibt unmittelbar, wird nie zum Klischee. Die Süsse seines Tons ist ein klanglicher Aspekt, kein Pathos. In der Durchführung des ersten Satzes findet er sehr wohl zu sachlicher thematischer Arbeit zurück. So bleibt sein Ausdrucksspektrum das Ergebnis einer klaren Kalkulation, ohne jedoch kühl oder berechnend zu wirken....
Süddeutsche Zeitung 14.11.01 (Dvorak Violinkonzert in Herrsching)
...Die Überraschung freilich war der 18-jährige, nahe München lebende Solist Korbinian Altenberger. Er führte Geigenspiel auf enorm hohem Niveau vor. Das Stück ist in seinen Doppelgriffen durchaus tückisch, doch Altenberger hatte alles im Griff: durchgebildeter Ton, kräftig und beherrscht, sauber und inspiriert. Wenn die Bogenhand noch etwas flexibler wird, haben wir einen rundweg ausgebildeten, intelligent spielenden Geigensolisten der oberen Klasse.
Süddeutsche Zeitung vom 19.03.01: Reinhard Schulz (Chausson: Poeme im Münchner Herkulessaal)
Junger Hexenmeister betört mit der Violine
...Beim Konzert von Violine und Orchester D-Dur von Peter Iljitsch Tschaikowski faszinieren die solistischen Effekte. Korbinian Altenberger, bis 1999 Schüler des Max Born Gymnasiums, bewältigte diese virtuos, fesselte sein Publikum immer neu. Mit lieblichem Ton gestaltete der Geiger den schwierigen Part. Auch bei der Akrobatik von rasend schnellen Passagen und Akkordhäufungen geriet er nie in Verlegenheit...
Fürstenfeldbrucker Tagblatt 29.04.00 (Germering)
...Als Violinsolist brillierte der erst 17jährige Korbinian Altenberger. Das Kammerorchester und sein Dirigent wußten ebenso zu überzeugen wie der junge Geigenvirtuose. Nach seinen beiden Solo-Auftritten Franz Schuberts Rondo A-Dur für Violine und Streichorchester und der Polonaise B-Dur für Violine und Orchester, wurde Altenberger vom Publikum stürmisch gefeiert.
Mitteldeutsche Zeitung Naumburg 6.7.99 (Konzert mit der Hamburger Camerata in Freyburg)
...Der junge Geiger könnte, wenn alles glatt geht, eine glänzende Karriere machen. Seine Technik ist makellos, bleibt dennoch beiläufig, wird niemals zum Sinn und Zweck des Musizierens. Altenberger verfügt über soviel Schmelz, soviel Emotion und musikalische Intensität, wie man seinem introvertierten Wesen zunächst nicht zutrauen möchte.
Altenberger hört hin, immer wieder dreht er den Kopf zur Seite, lauscht noch etwas genauer nach den Tönen, die er mit seiner Geige erzeugt. So etwas macht Lust auf mehr, macht neugierig. Begeisterter Applaus eines sichtlich berührten Publikums.
Süddeutsche Zeitung 09.05.00 (C. Saint-Saens: Rondo capriccioso in Herrsching)
...Einen starken Eindruck hinterließ der 1982 in München geborene Geiger Korbinian Altenberger. Er besitzt für sein Alter bereits eine enorm sichere und reaktionsschnelle Bogenhand...Ohne jede Ermüdungserscheinungen und mit stes reinem, runden Ton auf seinem voluminös klingenden Instrument beeindruckte er im kräftezehrenden Schlußsatz.
Frankfurter Allgemeine Zeitung 02.08.00 (Tschaikowski Violinkonzert in Eschborn)
Korbinian Altenberger’s performance of the Sibelius Violin Concerto had impetus and fire. He is clearly an artist who draws on the inspiration of the moment, a volatile performer.
The first movement possessed the requisite breadth. Towards the end of this long movement he employed wonderful masculine tone, confident attack and superb technical assurance. A marvellously gentle lyricism pervaded the Adagio underscored ba a subiety of phrasing, noble tone and all-arround comprehension of the music.
And the finale was replete with ardour, eloquence and a vigorous sweep. The sheer musicalitiy and maturity of this youth was quite mind-boggling.
Pretoria News, 11.04.01 (Pretoria, Südafrika)
Successful collaboration with internationally famous conductors and orchestras have made the 18-year old Korbinian Altenberger an artist whose great future has already began.
His amazing technical virtuosity allowed him an impeccable interpretation of the Concerto for violin and Orchestra in D Minor op. 47 by Jean Sibelius.
Extended scalar and arpeggiated passages, flendishly difficult double-stops, interval-jumps over wide distances, harmonics and other devices rank this work one of the most difficult compositions in this genre.
Altenberger not only mastered all problems with perfect intonation but also displayed a highly flexible bowing technique that enabled him to achieve seamless transitions from the rich and dark sounds of the lower to the bright colours of the higher strings.
Eastern Province Herald 18.04.01 (Südafrika)
...der das Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47 von Jean Sibelius gewählt hatte. Er spielte es als eine ausladend freie, scheinbar nur mühsam formgebändigte Fantasie, die es ihm ermöglichte, sein musikalisch-handwerkliches Potential mit hoher Intensität auszubreiten. Dass er danach noch die Kraft zu einer vollendet konzentrierten Darbietung der Chaconne aus Bachs d-moll-Partita BWV 1004 besaß, war eine erstaunliche Leistung.
Frankfurter Allgemeine Zeitung 30.04.02 (Limburg)
... das der junge Geiger Korbinian Altenberger mit frappierernder Technik und hingebungsvoller Musikalität interpretierte. Beides wird in diesem Werk dem Solisten in reichem Maße abverlangt. Virtuose Passagen vor allem in den beiden Ecksätzen und beseelte Melodik im Adagio geben ihm Gelegenheit, seine große Kunst in Vollendung zu präsentieren. Korbinian Altenberger gelang dies auf seinem vor allem in der tiefen Lage herrlich klingendem Instrument auf überzeugende Weise. Mit höchster Konzentration bewältigte er die schwierigen Passagen dieses Werkes, das anfangs als unspielbar galt......Als Dank für den frenetischen Beifall mit vielen lauten “Bravos” spielte Korbinian Altenberger noch die umfangreiche Chaconne aus Bachs d-Moll-Partita - ein ausgesprochen “dicker Brocken“ für eine Zugabe
Nassauische Neue Presse 30.04.01 (Limburg).

... als der 23-Jährige mit seiner Duopartnerin am Klavier Pei-Shan Lee aus Taiwan - grandios im Ebenmaß - die Bühne betrat. Allerdings nicht wie jemand, der sich als Star feiern lassen will. Eher bescheiden, in die bevorstehende Aufgabe versunken, selbstsicher, und doch höchst angespannt. Eine Haltung, bei der man das Publikum nicht gerade mir Bühnenpräsenz im Sturm erobert, doch mit rein musikalischen Qualitäten durchaus.
Und die überzeugten hier gänzlich, zumal sich Altenberger niemals in Detailarbeit verlor und Entschiedenheit allem voranstellte. Ein beherrschendes Element blieb jedoch die Transparenz, die gerade in den mehrstimmigen Passagen für den Gesamteindruck von fundamentaler Bedeutung ist. ...Zumal Altenberger nach gewaltigen Interpretationen bewies, dass er ebenso die Reduktion meisterhaft beherrscht. ... In Bartoks Violinsonate - mikrotönig, also mit Viertelnoten gespielt - stellte Altenberger selbst das eigene, mitreißende brio aus der Beethoven-Sonate in den Schatten ....
Süddeutsche Zeitung 31.9.05 (Sonatenabend im Schloss Seefeld)
...der Solist begann den Kopfsatz mit klangvoll gebrochenen Akkorden und setzte mit seiner edlen Violine ganz auf eine kraftvolle Tongebung, Zwar nahm das Orchester in idealer Weise auf den Solisten Rücksicht, doch konnte dieser sich auch so mit seinem technisch sehr anspruchsvollem Part problemlos in allen Registern durchsetzen.
Intensiv vibriert und bis zum Schluss durchgehört nahm Altenberger die Kantilenen des langsamen Satzes. Etwas mehr an Ruhe statt des allzu stark vorwärts drängenden Impetus hätte hier gut getan, was aber sicher eine Frage des Alters ist. Mit seiner Vitalität steckte der Solist im Schluss-Allegro auch das Orchester an, gestaltete in den hohen Lagen tonschön sowie bei den Doppelgriffen zupackend, und forderte so begeisterte Bravo-Rufe heraus.
SZ FFB 19.11.04 (Dvorak Konzert mit Philh. Orch. Halle in Germering)
Beim Violinkonzert a-Moll von Antonin Dvorak, dessen Solopart er übernahm, fehlen zwar Kadenzen, dafür ist die Partie gespickt mit Schwierigkeiten wie mehrstimmiges Spiel, wechselnde Strichtechnik und Passagen mit Doppel- bis Vierfachgriffen. .... Mit dem Bogen in ganzer Länge spielend beeindruckte Altenberger durch singenden Ton, ob zart oder kraftvoll, schlank auch bei ausdrucksvollem Vibrato. Mit virtuoser Bravour gemeisterten Eilpassagen antwortete Orchesterdramatik, dann wieder entfaltete der Solist ausgedehnt lyrische Momente behutsam, so dass das melodienselige tschechische Idiom anrührend wirkte. Dem ineinander übergehenden, rhapsodisch anmutenden Eingangs- und dem Mittelsatz stellten Solist und Orchester ein Allegro giocoso ma non troppo von tänzerischer Bewegtheit gegenüber. Für nicht endenden Beifall und Bravorufen dankte der Geiger mit einer Zugabe, dem Largo aus Bachs Solosonate C-Dur.
Merkur FFB 27.11.04 (Dvorak Konzert in Germering)
... Im reich schattierten, durch Tempowechsel abwechslungsreich gestalteten Dialog mit dem Orchester blühte Altenbergers Geigenton rasch auf. In der brillanten Solokadenz überrschte der Solist zudem mit leuchtenden Flageoletts, während das Orchester seine zündenden Bolero-Einwürfe als sinfonische Sahnehäubchen auskostete. Äußerst eindringlich auch die Mezza-Voce-Farben, in die Altenberger die Canzonetta taucht. Im Finale wurde dann der schmächtige Rotschopf.... zum Feuerkopf in den prasselnden Tonketten und in der G-Saiten-Glut der lyrischen Nebengedanken.
Für Altenberger schien jedoch Tschaikowsky - das offenbart die Zugabe - nur ein leichter Aufgalopp gewesen zu sein für die geigerischen Hexenritte in Paganinis Paisello-Variationen für Solo-Violine.
Darmstädter Echo 14.08.00 (Tschaikowski Violinkonzert in Darmstadt)
SZ ARD
2005-09
SZ
2005-08-31
Merkur
2005-11-27
SZ
2004-11-19
2003-03-26
2001-12
2001-11
Südafrika
2001-04
Nassau
2001-04
SZ
2001-03-19
2000-05-09.
Merkur
2000-04-29 .
2006
Altenberger macht Appetit auf mehr
Höhepunkt des Abends war Korbinian Altenberger mit seiner Violine. Das Ausnahmetalent begeisterte das Publikum mit einer brillanten Interpretation des Violinkonzerts e-moll von Mendelssohn-Bartholdy.
Beginnend vom melancholischen ersten Satz steigerte er sich scheinbar schwerelos bis zum vor Spielwitz sprühenden dritten Satz. Staunend verfolgten die Gäste sein Können. Applaudieren reichte für diesen Violinzauber nicht. Das Publikum stampfte. Hochachtungsvoll klopfte die Landeskapelle mit den Bögen. Auf diesen Altenberger darf sich das Publikum demnächst im Landestheater bei fünf Konzerten freuen.
Thüringer Landeszeitung 16.10.06, Norman Meißner (Galakonzert auf der Wartburg)
TLZ
2006-10-16
TLZ
2006-11-10
Rheinpfalz
2006-11-17
...Und er spielte in der ihm eigenen konzentriert-energischen Art, wie wir ihn bereits kennen gelernt haben, zügig voraus denkend, ohne ausgeprägte tonliche Finessen einem musikalisch lebhaften Antrieb verpflichtet, mit solidem Rückhalt in allen gestalterischen Gegensätzen einschließlich der formalen Eigenwilligkeit des jungen Komponisten. .....Für heute aber macht er staunen mit der musikalischen Sicherheit, mit der er den stilistischen Unterschied der Werke und damit die sich im engen Zeitrahmen vollziehende Entwicklung Mozarts darzustellen vermag. Er erfüllt spannungsvoll den Bogen der allein die Konvention bedienenden Gesellschaftsmusik bis zu dem um persönliche Gestaltung und Aussage ringenden Konzerttypus, der sich hier erstmals Bahn bricht und mit den Konzerten D-Dur KV 213 und A-Dur KV 219 - leider erst am heutigen Sonnabend zu hören - einen ersten zukunftsweisenden Höhepunkt erreicht. Unter Leitung von Pavel Baleff, eingesprungen für den erkrankten Till Hass, begleitete die Landeskapelle nicht nur angepasst präzise, sondern auch stilvoll animiert als wirklicher Partner.
TLZ 10.11.2006 (2 Abende mit 5 Mozartkonzerten in Eisenach Landestheater)
Der Gastdirigent Wolfram Christ, seines Zeichens Chefdirigent des Kurpfälzischen Kammerorchesters Mannheim und zuvor langjähriger Solobratscher der Berliner Philharmoniker, sowie der beim Mozarteum in Salzburg ebenfalls auf berühmten pädagogischen Pfaden wandelnde Nachwuchs-Solist KorbinianAltenberger waren diese Garanten für einen ganz außergewöhnlichen Konzerterfolg.
Selten hört man Mozart so lebendig, so prägnant akzentuiert, so gestochen klar artikuliert wie bei dieser schwungvollen Wiedergabe. Diese klang so gar nicht nach dogmatischen aufführungspraktischen Grundsätzen, war vielmehr wie Mozarts Oeuvre auch zeitlos. Altenberger schaffte eine herrliche Balance zwischen packendem Zugriff und eleganter Linienführung. Der Dirigent stellte thematische Kontraste mit Nachdruck heraus, ließ markant jedes motivische Detail auskosten und hielt zu Intensität und klanglicher Expressivität an. Nur manchmal fehlte - vor allem für den Solisten - der nötige Blickkontakt.
Insgesamt harmonierte Altenbergers herzerfrischend zupackende, unmanirierte, dafür lebendige Spielweise gut mit Christs Vorstellungen. Spielerische Solidität und gestalterische Intensität zeichnen das Spiel des Geigers aus, das von der Klarheit und Reinheit seiner Tongebung lebt. Dabei verzichtet er noch auf das Pathos romantischer Violinkonzerte, reiht Töne wie Perlen zu glitzernd-brillanten Bögen, die auch ohne Effekthascherei wirken.
Die Rheinpfalz 17.11.2006 (Mozart Konzert B-Dur mit dem SWR Kaiserslautern)
(nach Brittens “Simply Symphony”) ..Ein gewaltiger Sprung über 30 Jahre hinweg in eine veränderte Welt, den Korbinian Altenberger wie erwartet glänzend bewältigte. Von den lang gezogenen Melodien des Solisten bis zu seinen Kadenzen leistete er Erstaunliches. Mit schillernden Tonspielen und Einsprengseln bis zu Vierteltönen sekundierten einzelne Orchestersolisten im perfekten Zusammenspiel, die schrille Klangwelt mildernd.
TA 16.06.07 (Schostakowitsch Violinkonzert cis-moll mit dem Eisenacher Landestheater unter Tetsuro Ban)
Altenberger ...is still asking what the piece is all about, and finding some fascinating answers.... And the cadenzas were pieces in themselves, so long they started to sound self-indulgent. But he also consistently made his phrasing mean something, and that something in the second movement was a deeply wonderful expressiveness.
The Philadelphia Inquirer 30.04.2007 (Beethoven Violinkonzert mit den Haddonfield players)
Schlafwandlerisch sicher war das ZUsammenspiel der beiden ernsten Musiker vom ersten Ton an. Wenn man über einen technisch so ausnehmend versierten, ja geradezu erhabenen Violinisten wie Altenberger überhaupt sagen möchte, dass ihm irgendwelche Töne Schwierigkeiten bereiten, dann waren es allenfalls die “Hässlichen”, die expressiven in Debussys g-Moll-Sonate, die er kühn und durchdacht anging, nicht leidenschaftlich oder gar emotionsgeladen. ... Diese Sensibilität (des Pianisten Sergej Filioglu)) sowie Altenbergers eher behutsame Expressivität und sein großer Ernst machten schließlich Beethovens Sonate op. 96 zum wahren Höhepunkt des abends.
Starnberger SZ 2.4.07 (Sonatenabend auf Schloss Seefeld)
Er sieht aus wie 17, ist 24 und spielt Geige wie ein junger Gott. Vom ersten Moment an bezauberte Korbinian Altenberger seine Zuhörer mit dem warmen, gleichzeitig klaren und frischen Ton seines Spiels. ...
Soester Anzeiger 5.3.07 (Mozart Violinkonzert A-Dur und Adagio mit der Kammerphilharmonie Amadé)
Soester Anz.
2007-03-7
SZ
2007-04-2