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Kultur im Schloss Seefeld bietet regelmäßig ein bunt gefächertes Programm von klassischer Musik über Jazz, Kabarett, Kindertheater, Lesungen bis Weltmusik etc. an. Hier sind nur die Klassikkonzerte bzw. ausgewählte andere Veranstaltungen vorgestellt. Alle übrigen Veranstaltungen sind auf der Internetpräsenz des Vereins aufgeführt; dort besteht auch die Möglichkeit, online Karten zu bestellen. www.kultur-schloss-seefeld.de
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Sonntag, 11. Okt. 2015, 18 Uhr
AMARYLLIS-QUARTETT
Gustav Frielinghaus, Violine Lena Sandoz, Violine Lena Eckels, Viola Yves Sandoz, Violoncello mit Barbara Buntrock, Viola


http://www.amaryllis-quartett.com http://www.barbarabuntrock.com
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Spätestens seit dem Gewinn des Finalisten-Preises beim Premio Paolo Borciani 2011 in Reggio Emilia (ein erster Preis wurde nicht vergeben) und nur vier Wochen danach dem Gewinn des ersten Preises und des Monash University Grand Prize bei der 6th International Chamber Music Competition in Melbourne kann sich das Amaryllis Quartett zu den führenden Streichquartetten seiner Generation zählen.
Die vier jungen Musiker, die bei Walter Levin in Basel, später dann beim Alban Berg Quartett in Köln und bei Günter Pichler in Madrid ausgebildet wurden, sind außerdem Preisträger von internationalen Wettbewerben in Heerlen, Eindhoven und Graz und Stipendiaten des Deutschen Musikrates. Im Jahr 2012 wurde ihnen der Kammermusikpreis der Jürgen Ponto-Stiftung verliehen, ihre 2011 erschienene CD „White" mit Werken von Haydn und Webern wurde mit dem ECHO Klassik für die beste Kammermusikeinspielung des Jahres 2012 ausgezeichnet.
Regelmäßig gastiert das Amaryllis Quartett bei Konzertreihen und auf Festivals. Stets ist es den vier Musikern ein Anliegen, in ihren Konzertprogrammen die Klassiker der Quartettliteratur auf ungewöhnliche Weise mit Neuem zu kombinieren.
Die Gast-Bratschistin Babara Buntrock ist Preisträgerin vieler internationaler Wettbewerbe und konnte als jüngsten Erfolg im Juni 2012 den 2. Preis der Tokyo International Viola Competition verzeichnen. Zuvor war sie bereits Preisträgerin unter anderem des Internationalen Musikwettbewerb der ARD München.
Der Komponist Geza Frid studierte Klavier bei Béla Bartók und Zoltán Kodály an der Hochschule für Musik in Budapest. Er unternahm ausgiebige Konzertreisen u. a. mit dem Violinisten Zoltán Székely durch ganz Europa. 1929 verlegte seinen Wohnsitz nach Amsterdam. Seine Kompositionen fanden schnell internationale Anerkennung. Während der Besatzungszeit 1940 bis 1945 protestierte er, wie andere Künstler in den Niederlanden auch, durch einen Konzertstreik. Er entging der Inhaftierung und der Deportation der ausländischen Juden aus den Niederlanden. 1948 erhielt er die niederländische Staatsbürgerschaft. Er unternahm erneut weite Konzerttourneen vor allem nach Indonesien, Südostasien, Israel und in die Sowjetunion. In der Folge wurden ihm zahlreiche Auszeichnungen und Preise zuteil. Später konzertierte er auch in vielen Ländern auf dem amerikanischen Kontinent. 1964 wurde er zum Professor am Konservatorium von Utrecht im Fach Kammermusik ernannt.
Programm: Wolfgang A. Mozart: Streichquintett C-Dur, KV 515 Johannes Brahms: Streichquintett G-Dur, op. 111 Geza Frid: 3. Streichquartett "Fantasia Tropica"
Eintritt: 20 Euo
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Sonntag, 22. Nov. 2015, 18 Uhr
Geigenklänge von Orient bis Okzident
Hande Özyürek, Violine Fedele Antonicelli, Klavier

http://www.handeozyurek.com
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Hande Özyürek (geb. 1976 in Istanbul) hat mit 19 Jahren ihr Violin-Studium am Staatlichen Konservatorium in Istanbul bei Prof. Çigdem Iyicil sowie in Komposition bei Prof. Cengiz Tanc mit höchsten Auszeichnungen abgeschlossen. Als Stipendiatin der Türkischen Stiftung für Erziehung (TEV) setzte sie ihr Studium in Deutschland an der Hochschule für Musik in Detmold fort, die sie wiederum mit der Note "sehr gut" verließ. Unter der Obhut der Geiger Antje Weithaas und Joshua Epstein beendete Hande Özyürek schließlich die Solistenklasse.
Sie hat Preise bei internationalen Wettbewerben gewonnen, wurde 2003 mit dem Türkischen Kulturpreis ausgezeichnet. Im Jahr 2007 gewann sie den Internationalen Musikwettbewerb in Wien. Sie tourt als Solistin durch ganz Europa und ist seit 2003 beim Bayerischen Rundfunkorchester angestellt.
Darüber hinaus lehrt Hande Özyürek als Professorin an der Musikhochschule in Istanbul, wo auch ihre Familie lebt. Besondere Anerkennung hat sich die Künstlerin für ihre CD erworben, auf der sie die kompletten Werke für Violine und Klavier von Ahmed Adnan Saygun sowie Solo-Stücke von Özkan Manav und Babür Tongur herausgebracht hat. Das Album erschien bei Kalan Müzik, dem bedeutendsten Klassik-Label der Türkei.
Die Musikerin möchte aber nicht nur zeitgenössische türkische Komponisten in Deutschland bekannt machen, sondern auch die gehobene türkische Küche. 2012 hat sie in Herrsching das Restaurant "Gradiva" eröffnet. Gradiva nach dem bekannten römischen Relief, das eine vorwärtsschreitende junge Frau darstellt, wobei im Herrschinger Geschäftslogo das "d" eine stilisierte Geige ist. Mit ihrem Partner Fedele Antonicelli am Klavier, der als Professor an der Hochschule für Musik in Saarbrücken fungiert, wird sie ein bunt gemischtes Programm mit klassischen „abendländischen“ und türkischen Kompositionen für Geige und Klavier präsentieren.
Eintritt: 18 Euro
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Sonntag, 06. Dez. 2015, 18 Uhr
Thomas Gropper singt "Die schöne Müllerin" und andere Lieder
Thomas Gropper, Bariton Maharani Chakrabarti, Klavier

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Ein junger Müllersbursche ist auf Wanderschaft. Er folgt dem Lauf eines Baches, der ihn zu einer Mühle geleitet. Nicht nur die Arbeit, die er dort findet, lässt ihn verweilen, sondern auch die schöne Tochter des Müllers. Ob er ihr seine Liebe je gestanden hat? Klar ist nur, dass die schöne Müllerin bald einen anderen Liebhaber hat, den Jäger. Der Müllersbursche will sich ertränken, am Schluss singt ihm der Bach ein Wiegenlied. So etwa lässt sich die Geschichte zusammenfassen, die in Franz Schuberts Liederzyklus "Die schöne Müllerin" (op. 25, D. 795) erzählt wird. Die zugrundeliegenden Gedichte schrieb der romantische Dichter Wilhelm Müller, der auch den Text von Schuberts zweitem Liederzyklus "Die Winterreise" verfasst hat. Das Werk gilt neben dem Zyklus „Die Winterreise" als Höhepunkt der Gattung Liederzyklus und des Kunstlieds und wurde von nahezu allen bedeutenden Liedsänger(inne)n interpretiert.
Thomas Gropper studierte Operngesang, Konzertgesang und Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik und Theater München bei Markus Goritzki und in Berlin bei Dietrich Fischer-Dieskau. Neben seiner langjährigen Arbeit als Moderator und Sprecher beim Bayerischen Rundfunk entfaltete er eine intensive Konzerttätigkeit vorwiegend im oratorischen und konzertanten Bereich. Dabei entstanden auch einige Rundfunk- und CD-Produktionen von Messen, Kantaten und Opern. Daneben ist er Stimmbildner des Münchner MotettenChores, unterrichtete seit 1997 in einem traditionsreichen Münchner Schauspielstudio Musical und Chanson und wurde nach vier Jahren im Lehrauftrag 2001 zum Professor für Gesang, Sprecherziehung und Gesangsdidaktik an der Münchner Musikhochschule berufen. Maharani Chakrabarti, geboren in München, studierte an der Hochschule für Musik und Theater München. Neben Klavier im Hauptfach bei Prof. Michael Schäfer sowie Liedgestaltung wurde sie zudem seit 2009 von Prof. Christine Schornsheim im Cembalospiel unterrichtet. Auf das Klavierdiplom im März 2011 folgte ein weiterführendes Studium bei Prof. Gitti Pirner. Als passionierte Liedbegleiterin liegt ihr Schwerpunkt auf dem romantischen Repertoire.
Eintritt: 18 Euro
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