Kultur im Schloss Seefeld bietet regelmäßig ein bunt gefächertes Programm von klassischer Musik über Jazz, Kabarett, Kindertheater, Lesungen bis Weltmusik etc. an.
Hier sind nur die Klassikkonzerte bzw. ausgewählte andere Veranstaltungen vorgestellt.
Alle übrigen Veranstaltungen sind auf der Internetpräsenz des Vereins aufgeführt;
dort besteht auch die Möglichkeit, online Karten zu bestellen.
www.kultur-schloss-seefeld.de

KONZERT 90°


Samstag, 28. Jan. 2017, 18 Uhr

DUO Cello - Geige

Lionel Cottet, Violoncello
Korbinian Altenberger, Violine

Cottet Lionel 2 300 px

Altenberger K 300 px

 


Lionel Cottet, 1987 in Genf geboren, ist seit 2016 der neue Solocellist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Für Lionel Cottet, 1987 in Genf geboren, bedeutet das Musizieren in einem Orchester - der Austausch von künstlerischer Energie, das gemeinsame Erarbeiten eines künstlerischen Ziels - die Erfüllung seiner Wünsche. Zugleich widmet er sich mit besonderer Leidenschaft der Kammermusik. Er studierte u. a. am Mozarteum Salzburg und in New York / USA, wo er von der Künstleragentur Astral Artists in Philadelphia vertreten wurde. Lionel weist zahlreiche Wettbewerbspreise und Förderungen durch Stiftungen vor. Im Rahmen der alljährlich stattfindenden EMCY-Konzerte „Young Hearts for Music“ trat er bereits 2009 schon einmal auf Schloss Seefeld mit großem Erfolg auf!

Eine auffallende Parallelität sowohl im musikalischen Werdegang als auch in der musikalischen Intention weist der in München geborene und im Landkreis Starnberg aufgerwachsene Violinist Korbinian Altenberger auf: auch er studierte unter anderem in Salzburg und USA (Boston), verbuchte zahlreiche hohe Auszeichnungen, wurde als Stipendiat diverser Stiftungen gefördert und über viele Jahre von derselben amerikanischen Agentur Astral Artists betreut. Neben seiner Aufgabe im Orchester konzertiert er regelmäßig weltweit solistisch und in diversen Ensembles. Gerade 14-jährig gab Altenberger bereits 1996 sein viel beachtetes Debut-Rezital im Sudhaus von Schloss Seefeld.

So ist es nicht weiter verwunderlich, wenn die beiden Solo-Musiker-Kollegen sich zu einem Duo zusammenfinden, um endlich auch miteinander kammermusikalisch zu musizieren.

Auf dem Programm stehen die berühmten großen Duos für Violine und Violoncello von Maurice Ravel, Zoltan Kodaly und anderen.

Eintritt: 20 Euro (10 Euro)

KONZERT 90°


Sonntag, 12. Feb. 2017, 18 Uhr

Duo Cello - Klavier

Raphaela Gromes, Violoncello
Julian Riem, Klavier

Gromes-Riem web

www.duodaccord.de

 

 

"Zweifellos ist die 25-jährige Münchnerin eine fantastische, hoch virtuose Cellistin. Aber da ist noch mehr, da ist Persönlichkeit, Ausstrahlung, eine gewisse Magie, die das Publikum sofort verführt.“ (Jesko Schulze-Reimpell)
Raphaela Gromes, die Gewinnerin des Deutschen Musikwettbewerbs 2016 und Solistin der Bundesauswahl junger Künstler begann schon mit 4 Jahren das Cellospiel und wird aktuell geradezu von ihrer erfolgreichen Karriere überrollt. Sie gewann den 1. Preis des Richard-Strauss-Wettbewerbs (2012), den Deutschen Musikwettbewerb (2016), zweimal den 1. Preis des Kulturkreis-Gasteig-Wettbewerbs und den 1. Preis des internationalen Concorso Fiorindo Turin… hat einen Exklusivvertrag mit dem Label SONY usw. usw.

Das Duo mit ihrem festen Klavierpartner Julian Riem zeichnet ein leidenschaftlicher Zugang zur Musik und gegenseitiges intuitives Verstehen der musikalischen Absichten des Partners aus. Dadurch können sie in jedem Augenblick frei gestalten und die Musik neu entstehen lassen. Sie zeigen in den technisch wie musikalisch anspruchsvollsten Passagen ein Miteinander, Freude an Initiative, Platz für die Initiative des anderen, gemeinsames Durchleben der musikalischen Entwicklung - ein echtes Duo.

Julian Riem studierte u. a. bei M. Schäfer in München und bei R. Buchbinder in Basel. Er gewann internationale Wettbewerbe in Modena, Madrid, "Premio Gui" in Florenz und war Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs. Als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter konzertiert er regelmäßig in Europa, Japan und den USA. Er ist Lehrbeauftragter der Musikhochschule in München und am Augsburger Leopold Mozart Zentrum.


Eintritt: 20 Euro (10 Euro)

KINDERKONZERT 90°


Samstag, 11. Mär. 2017, 16 Uhr

Kinderkonzert der
Münchner Philharmoniker
Peter und der Wolf

Mitglieder der Münchner Philharmoniker
Bundespreisträger von Jugend musiziert
Heinrich Klug
, Idee, Leitung und Moderation
Stefan Wilkening, Sprecher

Peter und der Wolf 300 px
Klug neuried 300 px

www.heinrich-klug.de

 

 

„Peter und der Wolf“ von Sergej Prokofjew ist zu Recht eines der beliebtesten Orchesterwerke, die je für Kinder geschrieben wurden.
Die Besetzung der gegensätzlichen Figuren sind der Handlung genial angepasst: Vogel-Flöte – klein, gut; Wolf-Horn – groß, böse; Ente-Oboe – dumm, träge; Katze-Klarinette – schlau, beweglich;  Peter-Streicher – mutig, Großvater-Fagott – vorsichtig.
Anders als bei sonstigen Aufführung werden im ersten Teil des Programms die Instrumente des Orchesters von Heinrich Klug vorgestellt und sämtliche Themen mit Texten unterlegt, die dann vom Publikum mitgesungen werden. Am Schluss ziehen die Kinder angeführt von Stefan Wilkening im Triumphzug durch den Saal.

Heinrich Klug, langjähriger 1. Solocellist der Münchner Philharmoniker, hat nicht nur als Cellosolist und Kammermusikpartner einen bekannten Namen, seine Konzerte für Kinder bei den Münchner Philharmonikern erfreuen sich seit 1977 größter Beliebtheit.
Die Süddeutsche Zeitung schreibt: "Heinrich Klug erklärt mit einem pädagogischen Talent, das jeden in Bann schlägt."
Der Münchner Merkur schreibt:  "Er findet auf Anhieb den rechten Umgangston mit einem Publikum, das auf seine charmanten Ideen unverkrampft reagiert".

Die Münchner TZ schreibt: "Höhepunkt des Abends: Maurice Ravels "Ma Mère lÓye", die Heinrich Klug als begnadeter Märchenonkel mit viel Klangfarbensinn in Szene setzt." 
Die Münchner Abendzeitung schreibt: "Bingo! Das Kinderkonzert der Philharmoniker traf ins Schwarze. Heinrich Klug hatte sich pfundweise Spaß zu den eher trockenen Tönen Telemanns ausgedacht." 

1996 erhielt er für seine Initiativen den "Stern des Jahres" von der AZ für außerordentliche Leistungen auf kulturellem und kulturpolitischem Gebiet, 1997 die Medaille "München leuchtet" und 1998 das Bundesverdienstkreuz.
Inzwischen ist Heinrich Klug auch in zahlreichen anderen Städten zu Konzerten für Kinder eingeladen, z.B. in Berlin (Schauspielhaus am Gendarmenmarkt), Wien (Brahmssaal des Musikvereins) Hamburg (Musikhalle), Lübeck, Potsdam, Brandenburg, Koblenz, Heidelberg,

 

Eintritt: 12 Euro (8 Euro)

LESUNG 90°


Samstag, 25. Mär. 2017, 19 Uhr

Liebe Clara -
Mein lieber lieber Robert

Ingrid Storz, Sprecherin
Peter Weiss, Sprecher
Kazue Weber-Tsuzuki, Klavier

Clara_Wieck_im_Alter_von_15_Jahren

Schumann-Lesung

 

 

Eine Liebesgeschichte
Am Anfang geht es um ein junges Mädchen, ein Wunderkind mit Namen Clara Wieck. Ihr Vater erkannte ihre musikalische Begabung früh und überwachte streng die Bildung zu einer Starpianistin für die Bühnen der damaligen Welt. Doch bereits mit 16 war sie dem 9 Jahre älteren Robert Schumann zugetan. In unzähligen Briefen entwickelte sich eine zarte Beziehung. Der Wunsch der beiden auf ein gemeinsames Leben wuchs ebenso heftig wie der Widerstand des Vaters gegen diese Beziehung. War es der realistische Blick darauf, dass das Talent seiner Tochter an der Seite von Robert Schumann sich nicht entfalten würde? Er sollte Recht und Unrecht zugleich behalten.
Die Briefe der beiden bis in die tragischen letzten Jahre Schumanns in einer Heilanstalt zeichnen Leben, Glück und Leiden zweier herausragender Menschen des 19. Jahrhunderts. Die Konflikte in ihrem Leben könnten in unserer Zeit anders gehandhabt werden. Von ihrer Dramatik hätten sie nichts verloren.

Ingrid Storz
Spielte auf verschiedenen großen Bühnen (u.a. Schaubühne in Berlin und Residenztheater in München) und unterrichtete an der Athanor Akademie in Burghausen das Fach Rollenstudium. Seit 1998 leitete sie zehn Jahre lang am Christoph Probe Gymnasium in Gilching den Grundkurs Dramatisches Gestalten. Inszenierungen u.a. „Der Gott des Gemetzels“, „Wie es euch gefällt“, „Cabaret“.
Peter Weiß
ist Schauspieler und künstlerischer Sprecher des Bayerischen Rundfunks. Bereits bevor er sein Schauspielstudium an der Universität Mozarteum in Salzburg begann, wurde er von Percy Adlon für seinen Film „Zuckerbaby“ engagiert. Theaterengagements führten ihn u.a. nach Frankfurt, Salzburg und München. Er spielte in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen, im Radio hört man seine Stimme in den Programmen von Bayern 2 und Bayern 4.
Kazue Weber-Tsuzuki
begann ihre musikalische Ausbildung in Japan, setzte ihr Studium in Berlin an der Hochschule der Künste fort und vollendete es mit dem Konzertexamen an der Hochschule für Musik und Theater in München, wo sie seit 1995 Lehrbeauftragte ist. Neben Soloauftritten pflegt sie gemeinsam mit hervorragenden Instrumentalisten des Bela- und Gassenhauer-Trios ihre Vorliebe für die Kammermusik.

Eintritt:  15 Euro (7 Euro)

KONZERT 90°


Sonntag, 28. Mai 2017, 18 Uhr

Duo Cello - Harfe

Ramon Jaffé, Violoncello
Margit Anna Süss, Harfe

ramon_jaffe-04 klein

Süß Margit-Anna 2 klein

 

Die Vielfalt verschiedenster Kulturen durchzieht das biographische und daher auch das künstlerische Leben von Ramon Jaffé: geboren im lettische Riga, aufgewachsen in Jerusalem studierte er in Deutschland bei so bekannten Meistern, wie Don Jaffé, Sandor Végh, D. Geringas, B. Pergamenschikow und D. Schafran. Nach zahlreichen Wettbewerbserfolgen führte ihn seine Solistenlaufbahn in die großen Konzerthäuser Europas.
Daneben verband ihn eine freundschaftlich enge Zusammenarbeit mit dem 1997 verstorbenen Flamenco-
Gitarristen Pedro Bacan, er konzertierte auch mit dem Jazz-
Sänger Bobby McFerrin, sowie dem Sitar-Virtuosen Pradeep Ratnayake. Das Flamenco bildet jetzt neben der Klassik
R. Jaffés wichtigsten musikalischen Schwerpunkt.

Margit Anna Süss in München geboren, studierte u. a. als DAAD-Stipendiatin zwei prägende Jahre in Paris und wurde gerade 20-jährig Soloharfenistin des NDR Sinfonieorchesters. Danach spielte sie viele Jahre bei den Bamberger Symphonikern und Berliner Philharmonikern. Konzertreisen als Solistin oder Ensemble-Mitglied führten sie um die ganze Welt.
Einige ihrer zahlreichen CD-Einspielungen wurden z.B. mit dem Grand Prix du Disque oder in der „Vierteljahresliste des Deutschen Schallplattenpreises 1999“ ausgezeichnet. Als Pädagogin wirkt sie in Meisterkursen vielerorts von Helsinki über St. Petersburg bis Tokyo.
Seit 2015 hat sie eine Gastprofessur an der Kunstuniversität Graz inne.

Auf dem Programm der beiden Ausnahmekünstler stehen neben anderen Werken. die berühmte
Arpeggione Sonate von Franz Schubert und
„Les Folies d’Espagne“ von Marin Marais.

 

Eintritt: 20 Euro (10 Euro)

KONZERT 90°


Sonntag, 25. Jun. 2017, 18 Uhr

Young Hearts for Music

Junge internationale Preisträger
musizieren solistisch und gemeinsam

Terézia Hledíková 300 px

 

http://www.emcy.org


Die Europäische Union der Musikwettbewerbe für die Jugend (EMCY) ist ein Netzwerk von rund 50 nationalen und internationalen Jugendmusikwettbewerben in 26 europäischen Ländern. EMCY fördert junge, außergewöhnliche Musiker im Rahmen der europäischen Zusammenarbeit, indem wir ihnen die Teilnahme an einer Vielzahl von Konzerten, Meisterkursen, Workshops etc. ermöglichen. EMCYs Leitgedanke ist nicht nur ihr musikalisches Können und Talent, sondern auch ihre persönliche und professionelle Weiterentwicklung zu fördern.

Genauso steht EMCY für den europäischen Gedanke und das musikalische Zusammenspiel, das zum Beispiel durch EMCYs Kammermusiktour-„Young Hearts for Music“ verwirklicht wird. Diese Tour führt jedes Jahr drei oder mehr junge, herausragende europäische Musiker aus unterschiedlichen Ländern zusammen, die unter professioneller Anleitung ein kulturell vielfältiges Repertoire einüben und anschließend gemeinsam Konzerte spielen.

Ihre musikalische Reise führt sie durch den Süden von Deutschland und nach Österreich. Das Konzert auf Schloss Seefeld bildet den krönenden Abschluss.

Noch stehen die Preisträger des diesjährigen Tournee noch nicht fest.

Aber man darf sich auf jeden Fall auf einen kurzweiligen Abend mit hochkarätigen Interpretationen großartiger Musikwerke freuen!
 

Eintritt: 15 Euro (7 Euro)