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Kultur im Schloss Seefeld bietet regelmäßig ein bunt gefächertes Programm von klassischer Musik über Jazz, Kabarett, Kindertheater, Lesungen bis Weltmusik etc. an. Hier sind nur die Klassikkonzerte bzw. ausgewählte andere Veranstaltungen vorgestellt. Alle übrigen Veranstaltungen sind auf der Internetpräsenz des Vereins aufgeführt; dort besteht auch die Möglichkeit, online Karten zu bestellen. www.kultur-schloss-seefeld.de
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Sonntag, 08. Okt. 2017, 18 Uhr
Alinde Quartett
Eugenia Ottaviano Violine, Guglielmo Dandolo Marchesi, Violine Erin Kirby, Viola Moritz Benjamin Kolb, Violoncello

http:\\www.alindequartett.com
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Das mit internationalen Preisen ausgezeichnete Alinde Quartett, gegründet in 2010, ist bekannt bei der Presse und beim Publikum für die schwungvollen Interpretationen sowie für die „filigrane Präzision“ und die außerordentliche Virtuosität. Durch die Dr. Carl Dörken Stiftung und die Yehudi Menuhin Stiftung gefördert, für die Konzertreihe „Best-of-NRW“ ausgewählt, inspiriert von bedeutenden Persönlichkeiten wie Sir Prof. András Schiff, Ferenc Rados, Ida Bieler, Gabor Takacs-Nagy, Lynn Harrell, Eberhard Feltz erhielt das Quartett den Förderpreis der Bruno-Frey-Stiftung und wurde für seine hervorragenden Leistungen beim internationalen Kammermusikwettbewerb „Citta die Pinerolo“ mit dem 4. Preis als bestes teilnehmendes Streichquartett sowie im Jahr 2015 beim „Salieri-Zinetti“ International Chamber Music Competition ebenfalls als bestes Streichquartett mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Das Alinde Quartett gibt zahlreiche Konzerte im europäischen Raum und ist zu Gast bei renommierten Festivals wie dem Verbier Festival, Aldeburgh Residencies, Chamber Music European Meetings in Bordeaux oder dem Mozartfest Würzburg wo es ebenso erfolgreich konzertiert wie zum Beispiel im Konzerthaus Berlin oder dem Festspielhaus Baden-Baden. Das Alinde Quartett ist seit September 2015 in Residenz an der "Escuela Superior di Musica Reina Sofia Madrid". Sie geben dort monatlich Konzerte im Sony Auditorium und arbeiten zusammen mit Professor Günter Pichler (Alban Berg Quartett). Das musikalische Wirken des Ensembles wird durch zahlreiche pädagogische Projekte unter anderem an der Ida Bieler Akademie in Köln abgerundet um Kindern und Jugendlichen die Welt der Kammermusik näher zu bringen. Seinen Namen widmet das Alinde Quartett dem Kunstlied „Alinde“ (D904) von Franz Schubert, seiner Vertonung des gleichnamigen Gedichts von J.Fr. Rochlitz – einem romantischen Lied voller Sehnsuchtsgefühle.=
Programm: Wolfgang A. Mozart: Streichquartett KV 575, Carl Nielsen: Streichquartett op 13 Felix Mendelssohn-Bartholdy: Streichquartett op. 80
Eintritt: 20 Euro (10 Euro)
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Samstag, 04. Nov. 2017, 19 Uhr
Monika Drasch Quartett: “Auf der Böhmischen Grenz”
Monika Drasch – Gesang, Grüne Geige, Dudelsack, Flöte Norbert Nagel – Klarinetten, Saxophone Christian Gruber – Gitarren, Gesang Alex Haas – Kontrabass, Gitarre, Gesang

http://www.monikadrasch.de
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Monika Drasch – mit ihrer Grünen Geige und den roten Haaren eine Wegbereiterin der Neuen Volksmusik – ist derzeit mit einem neuen Bühnenprogramm zur gleichnamigen CD unterwegs. 2013 ist ein fein komponiertes und arrangiertes Album entstanden, das die Grenzen ihrer bisherigen musikalischen Welten beim Bairisch Diatonischen Jodelwahnsinn, mit Hubert von Goisern, im Emerenz-Meier-Programm oder mit Hans Well genussvoll ausweitet und neue Klangfarben ins Spiel bringt. Wie immer schöpft Monika Drasch aus der traditionellen Volksmusik, aus dem bayerisch-böhmischen Grenzraum und der Kraft einfacher Melodien. Diesmal entstand eine neue Klangwelt von bezaubernder Eindringlichkeit: authentisch, ausdrucksstark und emotional, witzig und tiefgründig, sensibel und energisch. In der Medienpartnerschaft mit Bayern2 ist Monika Drasch nun in hochkarätiger neuer Quartettbesetzung unterwegs: Norbert Nagel, der Meister auf Klarinette und Saxophon, spielt betörend schön und poetisch. Christian Gruber, in vielen musikalischen Welten daheim, zaubert mit traumwandlerischer Sicherheit die passenden Stimmungen auf seinen Gitarren. Und Alex Haas setzt die tragenden Untertöne mit Kontrabass und Stimme. Die exzellenten Musiker begeistern durch Virtuosität und musikantische Spielfreude – und schnell ist klar, dass sie nicht alle aus der Volksmusik kommen. Da vereinen sich Dreiklangseligkeit, klassische Kammermusik und Jazz. So entstehen überraschende und spannungsvolle Momente: Eine höchst musikalisch in Szene gesetzte Grenzbegehung. Und Monika Drasch gibt mit ihrer gewohnten Bühnenpräsenz den Ton an. Erwarten Sie Neues. Lassen Sie sich verzaubern!
Eintritt: 20 Euro (10 Euro)
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Sonntag, 12. Nov. 2017, 18 Uhr
Virtuoser Poet am Klavier: Benjamin Moser

http://benjaminmoser.com
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Benjamin Moser erregte internationales Aufsehen, als er im Juni 2007 Preisträger des renommierten Tschaikowskywettbewerbs in Moskau wurde. Zusätzlich erhielt er dort den Preis für die beste Interpretation der Musik Tschaikowskys, sowie den Publikumspreis. Bereits im Januar 2007 gewann Benjamin Moser in New York den ersten Preis beim Internationalen Wettbewerb "Young Concert Artists", sowie acht Sonderpreise und Rezitale, u.a. in Paris (Gulbenkian Centre), Washington (Kennedy Center) und New York (Carnegie Zankel Recital Hall). Seither folgten viele Solorezitale und Auftritte mit Orchester, so zum Beispiel mit dem Tschaikowskykonzert beim Dubrovnik Festival, mit Konzerten von Chopin, Schumann, Brahms, Liszt und Tschaikovsky im Münchner Herkulessaal und in der alten Oper Frankfurt. Mit dem London Philharmonic Orchestra spielte Benjamin Moser die Paganini-Variationen von Rachmaninoff. Unter Andris Nelsons spielte er das zweite Klavierkonzert von Chopin. Desweiteren spielte er Klavierkonzerte von Mozart, Beethoven, Chopin, Schumann, Liszt, Grieg und Rachmaninov und Rezitale mit Werken von Bach bis zur Moderne in zahlreichen Städten der USA, in Argentinien, Deutschland, England, Italien, Österreich und der Schweiz.
Der junge Pianist, geboren 1981 in München, stammt aus einer angesehenen Musikerfamilie. Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Michael Schäfer und an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Klaus Hellwig. Weitere künstlerische Anregungen erhielt er von Dimitry Bashkirov, Stanislav Ioudenitch und seit 2012 von Alfred Brendel in London. Bereits während seiner Studienzeit gewann Benjamin Moser beim Artur-Schnabel-Klavierwettbewerb in Berlin den ersten Preis und war seit 2003 Stipendiat der "Studienstiftung des Deutschen Volkes". 2005 wurde Benjamin Moser der Steinwayförderpreis Berlin zuerkannt. Zusätzliche Stipendien kamen von der Deutschen Stiftung Musikleben sowie vom Deutschen Musikrat.
Programm: voraussichtlich Werke von G. Gershwin, S. Rachmaninov und M. Mussorgskij (Bilder einer Ausstellung)
Eintritt: 20 Euro (10 Euro)
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