Kultur im Schloss Seefeld bietet regelmäßig ein bunt gefächertes Programm von klassischer Musik über Jazz, Kabarett, Kindertheater, Lesungen bis Weltmusik etc. an.
Hier sind nur die Klassikkonzerte bzw. ausgewählte andere Veranstaltungen vorgestellt.
Alle übrigen Veranstaltungen sind auf der Internetpräsenz des Vereins aufgeführt;
dort besteht auch die Möglichkeit, online Karten zu bestellen.
www.kultur-schloss-seefeld.de

KONZERT 90°


Sonntag, 21. Jan. 2018, 18 Uhr

Salonorchester Die Rosenkavaliere
Neujahrskonzert

Vladimir Lakatós, Violine
Johanna Büdel, Violine
Heike Koch, Violoncello
György Árpád, Kontrabass
Susanne Eyhorn, Flöte
Andreas Möller, Klarinette
Susanne Jutz-Miltschitzki, Klavier

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www.rosenkavaliere.de


„Die Rosenkavaliere“ haben sich seit ihrer Gründung im Jahr 1993 auf virtuos dargebotene Salonmusik spezialisiert und zur Wiederentdeckung dieses Genres im In- und Ausland erheblich beigetragen. Sie musizieren in der für Salonorchester typischen, klanglich facettenreichen Besetzung von zwei Violinen, Cello, Kontrabass, Querflöte, Klarinette und Klavier.
Das Repertoire der „Rosenkavaliere“ reicht von bekannten Salonmusikstücken und Walzern der Wiener Strauß-Dynastie über ungarische Zigeunermusik, Melodien aus Opern und Operetten bis hin zu vom Jazz beeinflussten alten Schlagern.

Quer durch Deutschland von Oberstdorf bis Borkum, aber auch im europäischen Ausland, wurden die Darbietungen des Ensembles bei zahlreichen Auftritten von Publikum und Presse mit Begeisterung aufgenommen. Im Fernsehen waren die „Rosenkavaliere“ im April 2010 im Rahmen der SWR-Sonntagstour zu hören und zu sehen.
Bei Neujahrskonzerten, Festivals und Stadtfesten, Landes- und Bundesgartenschauen, ebenso wie bei Feierlichkeiten von Firmen oder Institutionen erweisen sich die Auftritte der „Rosenkavaliere“ immer wieder als Publikumsmagnet. Aufgrund ihres umfangreichen Repertoires von rund 3.000 Titeln ist das Ensemble in der Lage, auf spezielle Programmwünsche eines Veranstalters, je nach Anlass des Konzertes oder der örtlichen Besonderheiten, thematisch einzugehen.

Eine charmante Moderation durch Ensemblemitglieder führt durch die fein abgestimmte Auswahl an Musikstücken, die damit um interessante und amüsante Anekdoten ergänzt wird.

Freuen Sie sich auf
Große Walzer und berühmte Melodien aus Oper und Operette, Evergreens der Schlagerliteratur

Eintritt: 20 Euro (10 Euro)

KINDERKONZERT 90°


Sonntag, 04. Feb. 2018, 16 Uhr

Kinderkonzert der Münchner Philharmoniker

Mozart auf Reisen

Puppet Players: Stefan Fichert u. Konrad Wipp
Alexander Möck,
Violine
Albert Osterhammer, Klarinette
Heinrich Klug; Violoncello, Leitung u. Moderation
Shengni Guo, Kontrabass
Maria Reiter, Akkordeon
Preisträger des Wettbewerbs Jugend musiziert

im Großen Saal im Haus der bayerischen Landwirtschaft
82210
Herrsching-Lochschwab, Rieder Str. 70

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Heinrich Klug schreibt zu diesem Kammerkonzert:
Schon das erste Konzert der Münchner Philharmoniker für Kinder im Dezember 1977 war Wolfgang Amadeus Mozart gewidmet. Es gibt wohl keinen anderen Komponisten, der mit seiner Musik so unmittelbar die Kinder ansprechen kann, wie Mozart.
Fritz Sonnleitner, der damalige 1. Konzertmeister der Philharmoniker, war ein unvergesslicher Geburtshelfer dieses ersten Konzerts, das damals noch in den Kammerspielen stattfand. Alexander Möck, Vorspieler der Geigen bei den Münchner Philharmonikern hat inzwischen seine Nachfolge angetreten. Und weil die Musik des Kindes Mozart, die heute zu Gehör kommt, unüberhörbar auf der Bayrisch- Österreichischen Volksmusik basiert, ist es ein Glücksfall, dass auch Albert Osterhammer, ein Philharmoniker, der es nicht verleugnet, seine musikalischen Wurzeln in der Volksmusik des Chiemgaus zu haben, mitspielt. Dieses „Volksmusikensemble“, das wir heute bilden, wird authentisch ergänzt von Maria Reiters einfühlsamem Akkordeonspiel, meinem Cello und dem  virtuosen Spiel der jungen chinesischen Kontrabassistin der Philharmoniker Shengni Guo.
Wir begleiten das Kind Mozart von seinem 6. bis 10. Lebensjahr auf seiner Reise und wollen uns damit auch in erster Linie an die Kinder im selben Alter wenden. Die wunderbaren Marionetten der Puppenspieler sind in der Tradition von Marionetten gebaut, wie es sie schon zu Mozarts Lebzeiten gegeben hat.
Den Besuchern der Kinderkonzerte der Münchner Philharmoniker sind die PUPPET-PLAYERS schon längst ein Begriff: 9 Projekte wurden  seit 1980 mit Ihnen und den Philharmonikern gemeinsam aus der Taufe gehoben.

Heinrich Klug ist nicht nur als langjähriger 1. Solocellist der Münchner Philharmoniker und vielseitiger Kammermusikpartner bekannt - seine Konzerte für Kinder bei den Münchner Philharmonikern erfreuen sich seit 1977 größter Beliebtheit.
1996 erhielt er für seine Initiativen den "Stern des Jahres" von der AZ für außerordentliche Leistungen auf kulturellem und kulturpolitischem Gebiet, 1997 die Medaille "München leuchtet" und 1998 das Bundesverdienstkreuz.


Eintritt: 12 Euro (8 Euro)

LESUNG 90°


Samstag, 10. Mär. 2018, 19 Uhr

Der Kontrabass

Tragikomisches Ein-Mann-Stück von
 Patrick Süskind mit Stefan Wilkening

Regie: Johannes Schmid

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www.stefanwilkening.de

 

Sein Instrument ist sein einziger Freund, seine Geliebte – und doch gleichzeitig sein größter Feind. Er ist ein Hinterbänkler im städtischen Orchester, ein Orchesterbeamter mit bescheidenem Talent, der sich mit seinem Zaudern sowohl in der Musik als auch bei der Liebe immer wieder selbst im Wege steht.

Patrick Süskind (»Das Parfüm«) hat in seinem Mono-Drama, einem der erfolgreichsten Stücke auf deutschsprachigen Bühnen, dem Kontrabass zu einem vortrefflichen Solopart verholfen.
Der Schauspieler Stefan Wilkening – ehemals Mitglied des Ensembles am Bayerischen Staatsschauspiel und bekannt durch zahlreiche TV-Rollen und Hörbuchproduktionen – jongliert brillant mit dieser Hassliebe und vereint auf meisterhafte Art und Weise Sprachbeherrschung und Milieukomik, Slapstick und soziale Analyse.

Wer Stefan Wilkening engagiert, der bekommt auch einen Wilkening-Abend: Das große Gesicht mit den vielen Knautschzonen; die Augenbrauen, die über weit aufgerissenen Augen bis fast an den Lockenansatz wandern. Und diese Arm- und Handbewegungen von äußerster Expressivität, die jedwede Form der Erregung auf direktem Weg gen Publikum ventilieren. Dazu die sonore Stimme, bei der nicht nur der Bayern-2-Hörer kurz zusammenzuckt, bis er sich vergewissert hat, dass jetzt weder Doku noch Hörstck, sondern – wie zu Dorns Münchner Zeit – tatsächlich Wilkening-Theater ansteht.
(Sabine Zaplin, SZ)

Eintritt: 23 Euro (12 Euro)

KLASSIK 90°


Sonntag, 08. Apr. 2018, 18 Uhr

Zyklus - Ludwig van Beethoven:
die Sonaten für Klavier und Violine
1. Abend

Korbinian Altenberger, Violine
Jiayi Shi, Klavier

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Heute spricht man von Violinsonaten - Ludwig van Beethoven aber benannte sie als "Sonaten für Pianoforte und Violine" und kehrte damit die Reihenfolge, mit der beide Instrumente aufgezählt werden, genau um. Das hatte seine Geschichte: Beethovens zehn Violinsonaten stammen (mit Ausnahme von op. 96) allesamt aus der Frühzeit seines Schaffens, genauer gesagt zwischen 1797 und 1803, also in einer Zeit, als er selbst noch als Pianist seine Werke aufführte.

Die beiden Interpreten Jiayi Shi und Korbinian Altenberger setzen sich seit über 10 Jahren intensiv mit den Violinsonaten Beethovens auseinander. In diesem Zyklus von drei Konzerten wollen sie diese nicht in chronologischer Abfolge spielen, sondern durch die gewählte Auswahl dem Zuhörer deren Vielfalt und musikalische Fortentwicklung nahebringen.

Programm:
Sonaten für Klavier und Violine D-Dur op. 12 Nr. 1,
a-moll op. 23,
c-moll op. 30 Nr. 2 und
G-Dur op. 30 Nr. 3

 

Eintritt: 20 Euro (10 Euro)

 

LESUNG 90°


Sonntag, 06. Mai 2018, 18 Uhr

Fanny und Felix Menelssohn:
eine musikalisch-literarische Soirée

Ingrid Storz und Peter Weiss, Sprecher
Kazue Weber-Tsuzuki, Klavier

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Schumann-Lesung


Der Brief, den die 15-Jährige im Jahr 1820 von ihrem Vater bekam, war im Ton liebevoll, in der Aussage vernichtend:
Für sie werde das Komponieren und Klavierspielen "nur Zierde, niemals Grundbass Deines Tuns sein" - "beharre in dieser Gesinnung, sie ist weiblich, und nur das Weibliche ziert die Frauen".

Die Mahnung kam an. Sie komponierte zwar und spielte im häuslichen Kreis Klavier, doch zum Star der Familie avancierte ihr vier Jahre jüngerer Bruder Felix.

Fanny und Felix, die Enkel des einflussreichen Philosophen Moses Mendelssohn, waren beide hoch begabt, und es verband sie eine außergewöhnlich innige, beinahe symbiotische Geschwisterliebe. "Du fehlst einem, spät und früh" - das waren typische Sätze von Fanny an Felix.

So folgte auch im unvermittelten Tod der 41-jährigen Fanny noch im gleichen Jahr 1847 der erst 38-jährige, daran gebrochene Felix.

Ingrid Storz
Spielte auf verschiedenen großen Bühnen (u.a. Schaubühne in Berlin und Residenztheater in München) und unterrichtete an der Athanor Akademie in Burghausen das Fach Rollenstudium. Seit 1998 leitete sie zehn Jahre lang am Christoph Probe Gymnasium in Gilching den Grundkurs Dramatisches Gestalten. Inszenierungen u.a. „Der Gott des Gemetzels“, „Wie es euch gefällt“, „Cabaret“.
Peter Weiß
ist Schauspieler und künstlerischer Sprecher des Bayerischen Rundfunks. Bereits bevor er sein Schauspielstudium an der Universität Mozarteum in Salzburg begann, wurde er von Percy Adlon für seinen Film „Zuckerbaby“ engagiert. Theaterengagements führten ihn u.a. nach Frankfurt, Salzburg und München. Er spielte in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen, im Radio hört man seine Stimme in den Programmen von Bayern 2 und Bayern 4.
Kazue Weber-Tsuzuki
begann ihre musikalische Ausbildung in Japan, setzte ihr Studium in Berlin an der Hochschule der Künste fort und vollendete es mit dem Konzertexamen an der Hochschule für Musik und Theater in München, wo sie seit 1995 Lehrbeauftragte ist. Neben Soloauftritten pflegt sie gemeinsam mit hervorragenden Instrumentalisten des Bela- und Gassenhauer-Trios ihre Vorliebe für die Kammermusik

Eintritt: 15 Euro (7 Euro)

 

KLASSIK 90°


Sonntag, 10. Jun. 2018, 19 Uhr

Zyklus - Ludwig van Beethoven:
die Sonaten für Klavier und Violine
2. Abend

Korbinian Altenberger, Violine
Jiayi Shi, Klavier

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Die Gattung der Violinsonate war kaum ein halbes Jahrhundert alt und gewöhnlich so komponiert, dass es eine Sonate für Klavier mit begleitender Violinstimme war. Erst Wolfgang Amadeus Mozart 'emanzipierte' als versierter Geiger die Violinstimme und schuf mit seinen Werken eine Duo-Form, in der sich die Instrumente 'auf Augenhöhe' treffen. In diesem Geiste schrieb auch Beethoven seine Violinsonaten.

Korbinian Altenberger und Jiayi Shi lernten sich 2005 in New York bei einer Probe der 7. Beethoven-Sonate, der großen c-moll-Sonate kennen. Seither sind beide von den „Zehn Beethoven“ überaus fasziniert und sehen deren Interpretation in charakterlichen Zusammenhang als interessante Herausforderung.

Programm:
Sonaten für Klavier und Violine Es-Dur op. 12 Nr. 3,
A-Dur op. 30 Nr. 1 und
A-Dur op. 47 (Kreutzer)

Eintritt: 20 Euro (10 Euro)

 

KLASSIK 90°


Sonntag, 01. Jul. 2018, 19 Uhr

Zyklus - Ludwig van Beethoven:
die Sonaten für Klavier und Violine
3. Abend

Korbinian Altenberger, Violine
Jiayi Shi, Klavier

Erzherzogsonate


Im letzten Abend des Zyklus widmet sich das Duo Shi - Altenberger den munteren, tänzerisch spielenden, gesanglichen Sonaten. Die letzte Sonate gibt gleichzeitig einen Ausblick auf Beethovens Spätstil in seinen Klaviersonaten und Streichquartetten.
Die in Shanghai geborene amerikanische Pianistin Jiayi Shi ist seit ihrem Debüt bei New York‘s Mostly Mozart Festival eine der gefragtesten Pianistinnen und Kammermusikpartnerin ihrer Generation. Sie konzertiert weltweit in den namhaftesten Sälen und mit renommierten Künstlern wie z.B. Midori.
Der in München geborene und im Landkreis Starnberg aufgewachsene Geiger Korbinian Altenberger fungiert seit 2011 als Konzertmeister im Symphonieorchester des bayerischen Rund-funks. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen dokumentieren seinen künstlerischen Werdegang.

Programm:
Sonaten für Klavier und Violine A-Dur op. 12 Nr. 2,
F-Dur op. 24 (Frühlingssonate) und
G-Dur op. 96 (Erzherzogssonate

Eintritt: 20 Euro (10 Euro)