Kultur im Schloss Seefeld bietet regelmäßig ein bunt gefächertes Programm von klassischer Musik über Jazz, Kabarett, Kindertheater, Lesungen bis Weltmusik etc. an.
Hier sind nur die Klassikkonzerte bzw. ausgewählte andere Veranstaltungen vorgestellt.
Alle übrigen Veranstaltungen sind auf der Internetpräsenz des Vereins aufgeführt;
dort besteht auch die Möglichkeit, online Karten zu bestellen.
www.kultur-schloss-seefeld.de

LESUNG 90°


Sonntag, 25. Okt. 2020, 18 Uhr

Der Mann, dem eine Schwester nicht genug war -
Schiller und die Schwestern Lengefeld

eine literarische Soirée,
untermalt mit Kl
aviersonaten von Beethoven

Ingrid Storz und Peter Weiß, Schauspieler
Kazue Weber-Tsuzuki, Klavier

Schiller mit Lotte 200 px

Schumann-Lesung

 


1787 lernt der junge mittellose Dramatiker Friedrich Schiller die beiden hübschen, gebildeten und Kunst liebenden, adligen Schwestern, die 21-jährige Charlotte und die drei Jahre ältere, unglücklich verheiratete, Caroline von Lengefeld in Rudolstadt kennen. Die drei verlieben sich unsterblich und verbringen zwei ungetrübte Sommer miteinander, bis die Mutter dazwischenfunkt. Friedrich muss seinen Lebensunterhalt mit Geschichtsvorlesungen an der Universität in Jena verdienen. Während der Trennung schreibt sich das Trio sehnsuchtsvolle Briefe.
Am Abend des 15. November 1789 setzt Schiller sich hin und wagt das Unmögliche: Er erklärt beiden jungen Frauen zugleich seine Liebe - in ein und demselben Brief …

Ingrid Storz
Schauspielausbildung in Tübingen und Oldenburg; spielte mehr als 30 Jahre auf großen Bühnen: Staatstheater Oldenburg, Theater der Hansestadt Bremen, Bühnen der Stadt Essen, Schaubühne Berlin, Residenztheater München etc. Gleichzeitig trat sie in vielen Fernsehproduktionen auf, arbeitete beim Rundfunk und als Synchronsprecherin. Regiestudium in USA. Seit 1998 leitete sie zehn Jahre lang am Christoph-Probst-Gymnasium in Gilching den Grundkurs Dramatisches Gestalten und inszenierte ihr eigenes Stück „Gnadentod“ und viele andere Theaterstücke und Musicals
Kazue Weber-Tsuzuki
in Okazaki (Japan) geboren, begann ihre musikalische Ausbildung in Japan und setzte ihr Studium in Berlin an der Hochschule der Künste und vollendete ihre  Studien mit dem Konzertexamen an der Münchner Musikhochschule bei Klaus Schilde. Neben solistischen Tätigkeiten pflegt sie gemeinsam mit hervorragenden Instrumentalisten ihre Vorliebe für die Kammermusik. Durch Konzerte bei internationalen Festivals und Rundfunkaufnahmen hat sie sich einen Namen gemacht. Seit 1995 ist Kazue Weber-Tsuzuki Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik und Theater München.
Peter Weiß
ist Schauspieler und künstlerischer Sprecher beim Bayrischen Rundfunk. Sein Studium an der Universität Mozarteum Salzburg schloss er 1987 mit dem Schauspieldiplom ab. 1990 erhielt er den Förderpreis des  Freistaates Bayern für junge Künstler. Theaterengagements führten ihn u. a. nach Frankfurt, Salzburg und München. Er spielt in zahlreichen Filmen und Fernsehproduktionen. Für das Bayrische Fernsehen ist er regelmäßig als Sprecher der Sendung quer und beim Adventssingen des Bayrischen Rundfunks zu hören und zu sehen. Im Radio hört man seine Stimme in den Programmen von Bayern 2 und Bayern 4.

Eintritt: 15 Euro (7 Euro)

KLASSIK 90°


Sonntag, 07. Nov. 2020,
16:30 und 19:00 Uhr

ASIA Benefizkonzert
mit Wen Sinn Yang and friends

muss leider wegen der Maßnahmen
zur Einschränkung der
Corona-Pandemie entfallen!
Es ist geplant, das Konzert im Herbst 2021 nachzuholen.

Andrea Lieberknecht, Flöte
Korbinian Altenberger, Violine
Michael Schäfer, Klavier
Georg Arzberger, Klarinette
Ana Chumachenco, Violine (nur 16:30 h)
Adrian Oetiker, Klavier (nur 16:30 h)
Ilona Ten-Berrgh, Violine (nur 19:00 h)

Yang Wen Sinn


Prof. Wen Sinn Yang hat sich zum wiederholten Male bereit erklärt, zugunsten des guten Zwecks von ASIA Deutschland e.V.ein Benefizkonzert zu geben!
Mit von der Partie sind dieses Mal wieder hochkarätige Kollegen sowie Meisterklassen-Studenten.

Association for International Solidarity in Asia" ist eine internationale, gemeinnützige, Nicht-Regierungs-Organisation (NGO), gegründet 1988 von Prof. Chögyal Namkhai Norbu, einem gebürtigen Tibeter und profunden Kenner der tibetischen Realität. ASIA ist unabhängig, unpolitisch und nicht religiös gebunden. Der Förderverein ASIA Deutschland e.V. sammelt Spenden und unterstützt ASIA bei der Konzeption und Durchführung von Hilfsprojekten für Tibeter. Die Projekte werden überwiegend in China realisiert. Mitarbeiter von ASIA Deutschland sind seit 2001 regelmäßig bei Projekteinsätzen in Tibet tätig. ASIA baut und unterstützt Schulen, fördert mit Patenschaften tibetische Schüler und Studierende, fördert medizinische Projekte der westlichen und traditionell tibetischen Medizin und unterstützt bei schweren Naturkatastrophen.
Mehr Informationen zu der Zielsetzung und den einzelnen Aktivitäten gibt es unter www.asia-ngo.de.

Programm:
Joseph Haydn: Londoner Trio
Max Bruch: aus acht Stücken op. 83
Camille Saint-Saens: Tarantella op. 6
Richard Strauss: Violinsonate in Es-Dur, op. 18 (nur 16:30 h)
Ernanno Wolf-Ferrari: Klaviertrio Nr. 1 in D-Dur, op. 5 (nur 19 h)

Sowohl die Künstler als auch das Programm versprechen einen wahren Höhepunkt unter den Veranstaltungen

 

Eintritt: frei, um Spenden wird gebeten.

KLASSIK 90°


Samstag, 12. Dez. 2020, 18 Uhr
(evtl. 2 Konzerte: 17:30 u. 20:00 Uhr)

Duo Raphaela Gromes - Julian Riem

muss leider wegen der Maßnahmen
zur Einschränkung der
Corona-Pandemie entfallen!
Es ist geplant, das Konzert zu einem späteren Termin nachzuholen.

Raphaela Gromes, Violoncello
Julian Riem, Klavier

Gromes-Riem web

 

 


Hochvirtuos und schwungvoll, leidenschaftlich und technisch brillant, vielseitig und charmant – kaum ein Cellist begeistert sein Publikum wie Raphaela Gromes. Ob als Solistin mit Orchester, bei Kammermusik im Duo oder gemeinsam mit einem Bläserquartett, die junge Cellistin zieht stets mit ihrem gleichzeitig fantastisch anspruchsvollen wie außergewöhnlich leichtfüßigen Spiel in den Bann.

Unübersehbar ist auch ihre mitreißende Spielfreude, die sich sofort auf ihr Publikum überträgt. „Mit dem ersten Ton stellt sie eine ungeheure Intimität her, ihr Spiel ist vom Fleck weg sehr persönlich, nichts wirkt gemacht“, beschreibt die „Süddeutsche Zeitung“ ihren Auftritt mit den Münchner Symphonikern 2018.

Raphaela Gromes‘ Auftritte mit ihrem Klavierpartner Julian Riem werden als perfekte Duette gefeiert: „Tatsächlich definieren die beiden das instrumentale Duettieren auf ihre Weise neu: Gromes und Riem machen Kammermusik auf symbiotische Art“, schwärmt „Die Presse“ nach ihrem Debüt im Wiener Konzerthaus. Neben ihrem festen Duo-Partner Julian Riem zählen auch Christian Altenburger, Isabelle von Keulen, Alexander Lubimov, Patrick Demenga und Mischa Maisky zu Gromes‘ Kammermusikpartnern.

Julian Riem studierte u. a. bei M. Schäfer in München und bei R. Buchbinder in Basel. Er gewann internationale Wettbewerbe in Modena, Madrid, "Premio Gui" in Florenz und war Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs. Als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter konzertiert er regelmäßig in Europa, Japan und den USA. Er ist Lehrbeauftragter der Musikhochschule in München und am Augsburger Leopold Mozart Zentrum.

Voraussichtliches Programm (abhängig von den gesetzlichen Vorgaben wegen der Corona-Pandemie)
Antonin Dvorak: Waldesruhe
Franz Schubert: Arpeggione Sonate
Jacques Offenbach: Danse bohèmienne

 

Eintritt: 20 Euro (10 Euro)