Abo-Konzert 90°


Samstag, 29. Sep. 2012, 20 Uhr

FAUST QUARTETT

Simone Roggen, Violine
Sidonie Riha,
Violine
Ada Meinich,
Viola
Birgit  Böhme,
Violoncello

Faust-Quartett 2

 

 

„Gelebte Musik! Pure Spielfreude!“:
Das ARD-preisgekrönte Faust Quartett wird für „höchste Spielkultur, Bewusstsein für musikalische Prozesse und einen ausgeprägten Klangsinn“ von Presse und Publikum gefeiert.

Das Quartett ist zu Gast in so renommierten Häusern wie der Musikhalle Hamburg, dem Konzerthaus Berlin, dem Gewandhaus Leipzig und dem Concertgebouw Amsterdam. Tourneen führten nach Südamerika und durch mehrere Länder Afrikas. Auch auf Festivals wie dem „Heidelberger Frühling“, dem Schleswig-Holstein Musikfestival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern präsentieren sich die Musiker.

Darüber hinaus trat das Faust Quartett vielfach in Rundfunk und Fernsehen auf und hat zwei Tonträger mit Werken von Beethoven und Brahms sowie zahlreiche Rundfunkmitschnitte vorgelegt.

1996 in Weimar gegründet, wurde das Faust Quartett u.a. von Eberhard Feltz, dem Alban Berg Quartett und dem Hagen Quartett ausgebildet.
Zahlreiche Preise und Auszeichnungen, wie z.B. beim Paolo Borciani Wettbewerb, dem Concours International de Bordeaux und dem Internationalen Musikwettbewerb der ARD dokumentieren die künstlerische Arbeit des Ensembles.

Mit „Faust“ als Namenspatron nimmt das Quartett Bezug auf Johann Wolfgang von Goethe, der im Streichquartett „vier vernünftige Leute sich miteinander unterhalten“ hörte. In diesem Sinne strebt auch das Faust Quartett in seiner Arbeit nach der höchsten Form von Kommunikation.

Auf dem Programm stehen Streichquartette von J. Francaix, W. A. Mozart (KV 575) und C. Debussy (op. 10)

 

 

Abo-Konzert 90°

 


Samstag, 20. Okt. 2012, 20 Uhr

NEUE FREISINGER HOFMUSIK:
Musik und Tanz des Barock

Eva-Maria Röll, Violine
Simon Steinkühler, Violine
Gawyn Seefried, Viola
Sabina Lehrmann, Violoncello u. Viola da Gamba
Christoph Englhuber, Theorbe u. Barockgitarre
Natalie Gal (Tänzerin)
Bernhard Girardi (Tänzer)

Neue Freisinger Hofmusik + Tanz Web

 

 

Die Neue Freisinger Hofmusik ist eine Barockmusikgruppe der Gambistin und Cellistin Sabina Lehrmann. Die Musikerinnen und Musiker der Neuen Freisinger Hofmusik sehen sich als moderne Nachfahren der bedeutenden fürstbischöflich-freysingischen Hofkapelle, die in ihrer Glanzzeit im 18. Jahrhundert einige der berühmtesten Musiker der Zeit beschäftigte. Heute noch sind Persönlichkeiten wie Rupert Ignaz Mayr, Placidus von Camerloher, Filipo Balatri und Bartolomeo Campagnoli einem größeren Publikum bekannt. Die Neue Freisinger Hofmusik musiziert auf historischen Musikinstrumenten in verschieden großen Besetzungen. Dabei erklingt Musik aus Freising und Süddeutschland genauso häufig wie die großen und oft wenig bekannten musikalischen Meisterwerke aus den vielen Zentren europäischer Hochkultur des 16. - 18. Jahrhunderts.

Der ansprechend warme und zugleich zupackende Klang der Neuen Freisinger Hofmusik ergibt sich aus der glücklichen Kombination von sensibler Musikalität und hoher Virtuosität ihrer Mitglieder, die beim Musizieren zum Teil originale alte Instrumente verwenden.

Mit Entdeckerfreude präsentiert die Neue Freisinger Hofmusik ihrem Publikum einen ganz persönlichen Zugang zu Musik und Klang längst vergangener Epochen.

Natalie Gal und Bernhard Girardi sind Mitglieder des Ensembles Musica et Saltatoria für historischen Tanz, das weltweit zu den wenigen Ensembles zählt, die sich der Rekonstruktion und Aufführungspraxis von Musik und Tanz des 15. - 19. Jahrhunderts widmen.

Das Ensemble kann auf zahlreiche Auftritte in Österreich, Deutschland, Italien, Tschechien, Holland, Ungarn und den USA zurückblicken. Außerdem wirkte es bei Theater-, Opern-, Film- und Fernsehproduktionen mit.

 

 

Sonder-Konzert 90°


Sonntag, 20. Jan. 2013, 15 Uhr

KINDERKONZERT DER MÜNCHNER
PHILHARMONIKER:
“Der Zauberlehrling”

Mitglieder und Akademisten der
Münchner Philharmoniker
Preisträger von ”Jugend musiziert”
Heinrich Klug
, Leitung und Moderation
Hartmut Klug, Zeichnungen

Zauberlehrling 2

 

 

Das alljährliche Kinderkonzert der Münchner Philharmoniker gastiert nun schon zum 11. Mal in Herrsching. Dieses Mal hat sich Heinrich Klug, der Initiator und Leiter dieser überaus erfolgreichen Konzerte zwei Musikwerke der besonderen Art vorgenommen.

Im ersten Teil der Veranstaltung werden die einzelnen Instrumente des Orchesters mit jeweils einer brillanten Variation aus den schmissigen Variaciones concertantes des südamerischen Komponisten Alberto Ginastera vorgestellt. Auf der Leinwand wird man parallel dazu die Musiker mit ihren Instrumenten in Großaufnahme spielen sehen.
Im zweiten Teil zur Ballade von Goethe und zur Einführung in die Musik des "Zauberlehrling" von Paul Dukas werden zahlreiche Zeichnungen von Hartmut Klug projiziert.

Heinrich Klug, langjähriger 1. Solocellist der Münchner Philharmoniker, hat nicht nur als Cellosolist und Kammer- musikpartner einen bekannten Namen, seine Konzerte für Kinder bei den Münchner Philharmonikern erfreuen sich seit 1977 größter Beliebtheit.
1996 erhielt er für seine Initiativen den „Stern des Jahres“ von der AZ für außerordentliche Leistungen auf kulturellem und kulturpolitischem Gebiet, 1997 die Medaille „München leuchtet“ und 1998 das Bundesverdienstkreuz.
Inzwischen ist Heinrich Klug auch in zahlreichen anderen Städten zu Konzerten für Kinder eingeladen, z.B. in Berlin (Schauspielhaus am Gendarmenmarkt), Wien (Brahmssaal des Musikvereins) Hamburg (Musikhalle), Lübeck, Potsdam, Brandenburg, Koblenz, Heidelberg, Aschaffenburg, Passau und in Israel, England und Japan.

 

 

Abo-Konzert 90°

 


Sonntag, 27. Jan. 2013, 19 Uhr

VERDANDI TRIO MÜNCHEN:
französische Klaviertrios

Ilona Cudek, Violine
Elke Funk-Hoever, Violoncello
Mirjam von Kirschten, Klavier

Verdandi-Trio 1a Web

 

 

Das 2000 gegründete Verdandi Klaviertrio, bestehend aus den beiden Münchner Philharmonikerinnen Ilona Cudek und Elke Funk-Hoever sowie der Pianistin Mirjam v. Kirschten, hat sich die Aufgabe gestellt, sowohl die traditionelle Klaviertrioliteratur zu pflegen, als auch unbekanntere Werke und die Moderne aufzuführen. Von Anbeginn an feiert es mit der Kombination großer klassischer Meisterwerke, stimmungsvollen "Schmankerln" und mitreißend feurig dargebotenen Virtuosenstücken Erfolge. Die Verbindung von intensiver Bühnenpräsenz, höchster Musikalität und spielerischer Virtuosität begeistert regelmäßig sowohl das Publikum als auch die Kritiker.

OT Presse:
"Kammermusikalische Brillanz und Eleganz, Ausstrahlung und überall hervorstechende Spielfreude...",

"...rhythmisch mitreißend, blendend, optimistisch,witzig, aber immer künstlerisch wertvoll."

Verdandi - jene der drei Nornen der nordischen Mythologie, die den Lebensfaden erhält - stand Pate für den Namen des Ensembles.

Alle drei Musikerinnen treten sowohl als Solistinnen mit verschiedenen Orchestern, als auch in kammermusikalischen Besetzungen im In- und Ausland auf und wurden für Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen engagiert.

Bei dem Konzert in Seefeld, das dem Klaviertrio aus Frankreich gewidmet ist, erklingen romantisch-impressionistische Werke von Théodore Gouvi, Nicolas Bacri und Maurice Ravel.

 

 

Abo-Konzert 90°


Sonntag, 17. Mär. 2013, 19 Uhr

MÜNCHNER JUGENDORCHESTER

Henri Bonamy, Leitung
Christian Benning, Vibraphon

Münchner Jugendorchester web

 

 

Das Münchner Jugendorchester hat sich seit seiner Gründung im Jahre 1983 unter seinen beiden langjährigen Dirigenten Jordi Mora und Mark Mast einen Namen in München, Bayern und weit darüber hinaus gemacht. Dabei steht es als Synonym für ebenso engagiertes wie intensives Musizieren.

1993 wurde das Orchester von der Ernst-von-Siemens-Stiftung ausgezeichnet, 1997 bekam es den Dieter-Ullrich-Musikförderpreis verliehen und gewann 2001 den 1. Preis beim Jugendorchester-Wettbewerb der Jeunesses Musicales Deutschland.

Auf seiner Korea-Tournee 2010 spielte das Münchner Jugendorchester neun Konzerte in acht Städten mit siebzehn Werken großer Komponisten. Dabei gestaltete das Orchester das offizielle »World Peace Concert« der Vereinten Nationen sowie das Festkonzert »20 Jahre Deutsche Einheit« vor über 3000 Zuhörern im Seoul Arts Center. Im März 2011 debütierte das Orchester im Münchner Gasteig und präsentierte dabei sein Korea-Programm mit großem Erfolg dem heimischen Publikum.

In Zusammenarbeit mit der Associazione Mozart Italia reiste das Münchner Jugendorchester im September 2011 nach Italien und gab dort insgesamt vier Konzerte.

Die Leitung des Orchesters hat seit 2011 Henri Bonamy.

Auf dem Programm stehen
Joh. S. Bach’s Orchestersuite in C-Dur,
ein Vibraphon-Konzert von Emmanuel Séjourné und
Felix Mendelssohn-Bartholdy’s Symphonie Nr. 3
 „Die Schottische“.

 

 

Abo-Konzert 90°


Sonntag, 05. Mai 2013, 19 Uhr

ENSEMBLE HARMONIE
Holzbläsersextett mit Kontrabass

Harald Harrer, Klarinette
Georg Arzberger, Klarinette
Karsten Nagel, Fagott
Leonhard Hauske, Fagott
Franz Draxinger, Horn
Wolfram Sirotek, Horn
Andreas Riepl, Kontrabass

Ens.Harmonie web

 

 

Auf Harmonie setzen“ war im ausgehenden 18. Jahrhundert eine beliebte Aufführungspraxis: So konnten Werke für größere Besetzung mit wenigen Holz- und Blechbläsern (oft ergänzt durch einen Kontrabass) ohne großen Aufwand an verschiedensten Orten gehört werden. Schon bald entstanden aber auch Originalkompositionen, die die besondere Klangfarbe solcher Ensembles bewusst zur Geltung bringen.

Die Musiker des Ensemble Harmonie, das als Holz-Bläsersextett mit Kontrabass auftritt, sind allesamt Meister ihres Fachs (u.a. an der Bayerischen Staatsoper München, gefragte internationale Solisten und/oder Professoren am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg).

Bei einem abwechslungsreichen Programm mit Serenaden und Harmoniemusiken unterschiedlichster Epochen spannen sie den Bogen von tief-romantischer Musik, mit schwelgerisch-schönen Melodien des französischem Komponisten Francois Henri Joseph Castil-Blazé, dann folgt ein Werk von Matyas Seiber, einem ungarischen Komponist des frühen 20. Jahrhunderts, welcher ein Grenzgänger zwischen klassischer Avantgarde und dem Jazz war, was sich auch in seiner rhythmisch prägnanten, oft groovigen Musik äußert, bis zum Frühromantiker Franz Danzi und Ludwig van Beethoven. Sein Werk rutschte erst 1832 posthum auf eine vom Meister frei gelassene Lücke im Werkverzeichnis und kann aufgrund seiner hohen technischen Ansprüche an alle Instrumente durchaus als virtuoses Konzertstück bezeichnet werden.

Francois Henri Joseph Castil-Blazé: Sextett Nr. 1 Es-Dur
Matyas Seiber: Sextett
Franz Danzi: Sextett Es-Dur, op. 10
Ludwig van Beethoven: Sextett Es-Dur, op. 71