Abo-Konzert 90°


Sonntag, 20. Sep. 2015, 19 Uhr

Schubert Oktett & Dvorak Quintett

AMARYLLIS-QUARTETT
Gustav Frielinhaus, Violine
Lena Sandoz, Violine
Lena Eckels, Viola
Yves Sandoz, Violoncello
mit
Markus Krusche, Klarinette
Daniel Mohrmann, Fagott
Amanda Kleinbart, Horn
Alexandra Hengstebeck, Kontrabass

Oktett 2 web

www.amaryllis-quartett.de

 

 

Nach dem Deutschen Musikwettbewerb 2009 in Berlin entstand bei den Stipendiaten, die alle in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen worden waren, die Idee, sich für das Schubert-Oktett zusammenzutun. In der folgenden Saison 2010/11 brachten die jungen Künstler dieses berühmte Musikstück  in über 25 erfolgreichen Konzerten in Deutschland und der Schweiz zu Gehör, Die Konzerte wurden von der Presse begeistert rezensiert. ”Lustvoll spielten sie einander die Motive und humorvollen Wendungen zu - zugleich hatten sie unendlich viele Farbnuancen zur Verfügung, um auch die Schubertsche Verzweiflung unter dem Heurigenschwung freizulegen. Und das Ganze makellos in Zusammenspiel und Intonation.” (Hamburger Abendblatt)

Mittlerweile haben die Musiker ihre Karriere fortgesetzt:
Markus Krusche ist Soloklarinettist der Kammerakademie Potsdam sowie des Orchester M 18. Daniel Mohrmann wurde Solofagottist des Saarländischen Staatsorchesters, Amanda Kleinbart fungiert als Hornistin im NDR-Symphonieorchester Hamburg und Alexandra Hengstebeck spielt im Orchester der Bayerischen Staatsoper.
Das Amaryllis-Quartett zählt spätestens seit dem Gewinn des Finalisten-Preises beim Premio Paolo Borciano 2011 und nur vier Wochen danach dem Gewinn des 1. Preises und des Monash University Grand Prize bei der 6th International Chamber Music Competition in Melbourne zu den führenden Streichquartetten seiner Generation. Es gastiert regelmäßig bei renommierten internationalen Konzertreihen und auf namhaften Festivals und rief eigene Konzertreihe in Hamburg, Lübeck und Solothurn ins Leben.

Programm:
Antonin Dvořák: Streichquintett G-Dur, op. 77
Franz Schubert: Oktett für Klarinette, Horn, Fagott, 2 Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass, F-Dur, D 803

 

 

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Samstag, 07. Nov. 2015, 19 Uhr

Junges Orchester München

Carlos Domínguez-Nieto, Leitung
Vivian Chan, Klavier

jOM_Orchesterfoto_Logo webDominguez-Chan web

www.j-o-m.de

 

 

Das „junge Orchester München e.V.“ ist ein Projektorchester, das ein- bis zweimal im Jahr zu einer mehrtägigen Probenphase mit anschließenden Konzerten zusammen kommt. Es besteht aus einem Musikerstamm von ca. 40 MusikerInnen, der sich jeweils durch die Teilnahme und Unterstützung von musikalisch aktiven SchülerInnen, StudentInnen und jungen Erwachsenen zu einem Projektorchester neu formiert. Jungen MusikerInnen wird die Möglichkeit gegeben, Musik zu erleben, die instrumentalen Fähigkeiten im Zusammenspiel mit Gleichaltrigen zu erproben und weiterzuentwickeln und dabei soziale Verantwortung zu stärken. Neben symphonischen und kammermusikalischen Werken bietet das Orchester die Zusammenarbeit mit Chören, sowie die Möglichkeit zur Teilnahme an außergewöhnlichen Projekten, wie Film- und Opernproduktionen.
Carlos Domínguez-Nieto studierte Klavier, Violoncello, Komposition und Dirigieren in Madrid, Wien und in Salzburg. ER gewann mehrere Dirigier-Wettbewerbe u. a. 2001 in Lissabon. In der Folge konzertierte er mit namhaften Orchestern in  Europa und Südamerika. Seit 2009 ist Generalmusikdirektor des Landestheater Eisenach. Außerdem ist er Gründer und künstlerischer Leiter von concierto münchen, das als Kammer- oder Symphonieorchester auftritt und inbesondere auch viele Konzerte für Kinder anbietet.

Vivian Chan wurde 1993 in München geboren und begann mit 4 Jahren Klavier zu spielen.Bereits als Kind war sie Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. Nach dem Abitur begann sie ihr Studium an der Musikhochschule München, wo sie seit 20125 von Prof. Markus Bellheim unterrichtet wird.

Programm:
George Gershwin: Rhapsody in Blue
George Bizet: Symphonie C-Durl

 

 

 

Sonntag, 31. Jan. 2016,
14 Uhr und 17 Uhr

KINDERKONZERT DER MÜNCHNER
PHILHARMONIKER:
Vivaldi: Die vier Jahreszeiten

siehe 22. April 2016
 

 

ACHTUNG!!

Das Kinderkonzert ist leider auf Freitag, den 22. April 2016 verschoben.

Der Große Saal im Haus der bayerischen Landwirtschaft hat wegen eines Lecks der Fußbodenheizung einen massiven Wasserschaden. Die Sanierung ist zwischen Dezember und Ende März 2016 geplant. Während dieser Zeit kann der Saal nicht genutzt werden.

 

 

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Samstag, 12. Mär. 2016, 19 Uhr

Kammerkonzert mit Solisten des BRSO
Amor und Psyche im Streichsextett

Susanne Pietsch, Violine
Korbinian Altenberger, Violine
Wen Xiao Zheng, Viola
Giovanni Menna, Viola
Jaka Stadler, Violoncello
Samuel Lutzker, Violoncello

BRSO-Sextett web

www.br-so.de

in der evangelischen Erlöserkirche Herrsching
Madeleine Ruoff Str.

 

 

Pro Saison gestalten Solisten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks 6 Kammerkonzerte in unterschiedlichen Besetzungen und mit z. T. außergewöhnlichen Programmen.

Die ersten Werke reiner Streicher-Kammermusik, die Johannes Brahms veröffentlichte, waren seine beiden Streichsextette, op. 18 und 36. Obwohl die Verleger anfangs skeptisch waren, ob sich Werke dieser exotischen Besetzung verkaufen würden, wurden sie rasch zum Erfolg. Das G-Dur-Sextett, op. 36, vollendet 1865, ist von beiden Sextetten das kammermusikalischere, der Klang ist fein abgestuft und kontrapunktisch aufgelockert. "Da habe ich mich von meiner letzten Liebe losgemacht", sagte der 31-jährige Johannes Brahms 1865. So reagierte er auf die Gerüchte, er habe mit der Tonfolge a-g-a-h-e im Seitenthema des ersten Satzes die Initialen seiner Geliebten Agathe von Siebold in Musik gefasst.

Verklärte Nacht für Streichsextett  wurde inspiriert durch ein gleichnamiges Gedicht von Richard Dehmel. Die Uraufführung des 1899 entstandenen Werks fand 1902 statt. Das fünfstrophige, der Partitur vorangestellte Gedicht beschreibt den Gang eines Paars im Mondschein, bei dem die Frau ihrem Liebhaber gesteht, dass sie von einem anderen ein Kind erwartet. Dabei trifft sie jedoch auf großmütige Verzeihung bei dem Mann, der das Kind als eigenes annehmen will.

Beiden Werke des Abends liegt kompositorisch das sog. Brahm’sche Prinzip zugrunde, d.h. die thematische Arbeit durch eine permanente Weiterverarbeitung kleinerer Motive zu ersetzen. Schoenberg selber bezeichnete dieses Verfahren später als „entwickelnde Variation“.

 

Programm
Johannes Brahms: Streichsextett G-Dur, op. 36
Arnold Schoenberg: Verklärte Nacht, op. 4r

 

 

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Sonntag, 10. Apr. 2016, 19 Uhr

Brahms Violinsonaten

Ingolf Turban, Violine
Gabriele Seidel-Hell, Klavier

Turban-Hell web

www.ingolfturban.de
www.seidel-muenchen.de

 

Die Münchener Pianistin Gabriele Seidel-Hell studierte zunächst an der Hochschule für Musik in München bei Hugo Steurer und Klaus Schilde. Stipendien der Deutschen Studienstiftung und der "Rotary Foundation" ermöglichten danach eine Fortsetzung des Klavierstudiums an der Musikhochschule in Wien, und an der "Cité internationale des Arts" in Paris. - Gabriele Seidel-Hell ist mehrfache Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, so z. B. beim Maria-Canals-Wettbewerb in Barcelona, Schubert-Wettbewerb in Dortmund, Mozart-Wettbewerb in Salzburg
In den letzten Jahren widmete sie sich vermehrt der Kammermusik und Liedbegleitung. Daneben lehrt sie an der Hochschule für Musik und Theater in München.
Ingolf Turban wurde mit 12 Jahren in die Violinklasse von Gerhard Hetzel aufgenommen. Mit 21 Jahren wurde er 1. Konzertmeister der Münchner Philharmoniker unter Sergiu Celibidache. Nach 3 Jahren verlässt er das Orchester und widmet sich verstärkt seiner Solokarriere, die ihn in nahezu alle großen Musiksäle der Welt führt. 2006 folgte Ingolf Turban, der bis dahin 11 Jahre an der Stuttgarter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst unterrichtet hatte, dem Ruf an die Hochschule für Musik und Theater in München. Sein umfangreiches Repertoire aller Stilrichtungen ist mittlerweile auf über 40 CD-Produktionen dokumentiert.

 

Programm:
Johannes Brahms:
Sonate für Klavier und Violine G-Dur, op. 78
Sonate für Klavier und Violine A-Dur, op. 100
Sonate für Klavier und Violine d-moll, op. 108

 

 

Kinder-Konzert 90°


Freitag, 22. Apr. 2016, 16:30 Uhr
(die ursprünglich geplante Vorstellung um 13:30 Uhr
entfällt mangels Nachfrage)

KINDERKONZERT DER MÜNCHNER
PHILHARMONIKER:
Vivaldi: Die vier Jahreszeiten

Mitglieder und Akademisten der
Münchner Philharmoniker
Preisträger von ”Jugend musiziert”
Tänzerinnen u. Tänzer der Ballettschule
    Benedict-Manniegel, München
Heinz Manniegel: Choreographie
Petra Jacob: Kostüme und Ausstattung
Heinrich Klug
, Leitung und Moderation

Vivaldi web

Vivaldi 11 web

Das Kinderkonzert der Münchner Philharmoniker gastiert alljährlich seit 2003 in Herrsching. Jedes Jahr stellt Heinrich Klug diese Konzerte unter ein anderes Motto und die ausgewählten Musikwerke werden nicht nur  akustisch sondern auch visuell kurzweilig präsentiert.

Beim diesjährigen Konzert der Münchner Philharmoniker für Kinder mit Antonio Vivaldi’s Vier Jahreszeiten spielen Bundespreisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“, begleitet von Mitgliedern der Münchner Philharmoniker, die vier unsterblichen Violinkonzerte, die zu den Protagonisten der so genannten Programmmusik zählen. Kinder lernen dabei mit den Ohren zu sehen und mit den Augen zu hören, wenn diese Konzerte nicht nur gespielt, sondern wenn auch dazu getanzt wird.

Zur Choreographie von Prof. Heinz Manniegel ergänzen jugendliche Tänzerinnen und Tänzer der international renommierten Ballettschule Benedict-Manniegel in zauberhaften Kostümen von Petra Jakob dieses Programm – eine Freude für jung und alt, für Augen und Ohren.

 

Heinrich Klug, langjähriger 1. Solocellist der Münchner Philharmoniker, hat nicht nur als Cellosolist und Kammer- musikpartner einen bekannten Namen, seine Konzerte für Kinder bei den Münchner Philharmonikern erfreuen sich seit 1977 größter Beliebtheit.

1996 erhielt er für seine Initiativen den „Stern des Jahres“ von der AZ für außerordentliche Leistungen auf kulturellem und kulturpolitischem Gebiet, 1997 die Medaille „München leuchtet“ und 1998 das Bundesverdienstkreuz.

Inzwischen ist Heinrich Klug auch in zahlreichen anderen Städten zu Konzerten für Kinder eingeladen, z.B. in Berlin (Schauspielhaus am Gendarmenmarkt), Wien (Brahmssaal des Musikvereins) Hamburg (Musikhalle), Lübeck, Potsdam, Brandenburg, Koblenz, Heidelberg, Aschaffenburg, Passau und in Israel, England und Japan.

 

Eintritt: Kinder: 8 Euro, Erwachsene: 12 Euro

freie Platzwahl!

 

 

 

 

Abo-Konzert 90°


Sonntag, 08. Mai 2016, 19 Uhr

Klavierduo
Herbert Schuch & Gülru Ensari

Herbert Schuch, Klavier
Gülru Ensari,
Klavier

Schuch Ensari web

www.gulruensari.com
www.herbertschuch.com

 

 

„Schuch kann am Klavier instrumentieren, vollendete Meisterschaft, die sich am musikalischen Inhalt verwirklicht. Hier hat sich jemand eine Klangkultur an seinen Aussagen entlang erarbeitet, was einem Gesamtkunstwerk nahekommt.“ (Der Tagesspiegel)

Der mehrfache Echo Klassik Preisträger Herbert Schuch hat sich mit seinen dramaturgisch durchdachten Konzertprogrammen und CD- Aufnahmen als einer der interessantesten Musiker seiner Generation einen Namen gemacht. - In jüngster Zeit erfährt Herbert Schuch in besonderer Weise Prägung in der Begegnung und Arbeit mit Alfred Brendel. Internationales Aufsehen erregte er, als er innerhalb eines Jahres drei bedeutende Wettbewerbe in Folge gewann, den Casagrande-Wettbewerb, den London Internat. Piano Competition und den Internat. Beethovenwettbewerb Wien.

Seine Frau Gülru Ensari gehört zu den erfolgreichsten jungen türkischen Pianisten. Sie ist sowohl als Solistin als auch als Kammermusikerin äußerst erfolgreich. Ihr besonderes Augenmerk für Kammermusik führte sie bereits mit Musikern wie Gautier Capucon, Ilya Gringolts, Mirijam Contzen, Sebastian Manz und Ramon Ortega Quero zusammen.
In der Saison 2014-15 gastiert sie u. a. im BOZAR in Brüssel, auf Schloss Elmau, beim Antalya Piano Festival, im Beethovenhaus Bonn und bei der Sociedad Filarmonica in Bilbao.
 

Programm:
Johannes Brahms: Walzer für Klavier zu 4 Händen, op. 39
Paul Hindemith: 8 Walzer, op. 5 "Drei wunderschöne Mädchen im Schwarzwald"
Wolfgang A. Mozart: Sonate f. Klavier zu 4 Händen D-Dur, KV 381
Franz Schubert: Fantasie f-moll, D 940
Franz Schubert: Duo f. Klavier zu 4 Händen a-moll, D 947