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Samstag, 08. Okt. 2011, 20 Uhr
Vom Barock bis zur Moderne mit Oboe, Harfe und Violine
Hansjörg Schellenberger, Oboe Margit-Anna Süß, Harfe Korbinian Altenberger, Violine

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Hansjörg Schellenberger hat sich im Laufe seiner langjährigen internationalen Tätigkeit auf vielen musikalischen Gebieten einen wohlklingenden Namen gemacht: als exzellenter Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker, als Ensemblegründer und Dirigent mit großer Orchestererfahrung sowie als überaus engagierter Pädagoge. Seine Frau, die herausragende Harfinistin Margit-Anna Süß ist ebenfalls weltweit eine gefragte Künstlerin und Pädagogin. Zahlreiche CD-Einspielungen bei verschiedenen Labels mit entsprechenden Auszeichnungen dokumentieren u. a. das hohe musikalische Niveau der beiden Musiker Korbinian Altenberger pflegt seit Kindheitstagen eine kontinuierliche Freundschaft mit dem Ehepaar Schellenberger-Süß. Seit der Saison 2011/12 fungiert er als Konzertmeister der 2. Violinen im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Daneben ist er als Solist und Kammmermusiker auf allen Kontinenten zu Gast. Als 2. Preisträger des Internationalen Violinwettbewerbs in Montreal 2010 wird er im Herbst 2011 das Violinkonzert von D. Schostakowitsch unter der Leitung dessen Sohnes in Kanada spielen.
Für das Konzert in Herrsching haben die drei Künstler für den ersten Teil verschiedene Werke in abwechselnder Besetzung aus dem italienischen und deutschem Barock ausgewählt. Nach der Pause werden dann romantische und impressionistische Werke französischer Komponisten, darunter auch die bekannte Fantasie in A-Dur für Violine und Harfe von Camille Saint-Saens zu hören sein
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Sonntag, 13. Nov. 2011, 19 Uhr
Jubiläumskonzert: 25 Jahre SymphonieOrchester Crescendo München
Alejandro Vila, Leitung Maria Solozobova, Violine
 
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Das Jugend Symphonie Orchester München wurde 1986 von Konrad von Abel ins Leben gerufen und wird seit Herbst 2000 von Alejandro Vila geleitet. Von Anfang an war das Ziel, jungen Nachwuchsmusikern verschiedenster Altersstufen - von talentierten Schülern ab 15 Jahren bis hin zu angehenden Berufsmusikern - die Möglichkeit zu geben, intensive Orchestererfahrung unter professioneller Leitung zu sammeln. Pro Jahr werden in der Regel zwei Konzertprogramme in intensiven Probentagen und Wochenendproben einstudiert. Variable Besetzungsstärken bis zu 90 Musikern ermöglichen eine große Programmvielfalt aus symphonischen Werken vom Barock bis zur Moderne.
Im Mittelpunkt der Konzerttätigkeit stehen die Auftritte im Herkulessaal der Münchner Residenz und der Großen Aula der Ludwig Maximilians Universität. Darüber hinaus werden bei den Konzerten in der weiteren Umgebung wie auch bei Auslandstourneen - z.B. im April 1996 als Unicef-Botschafter der Stadt München in Paris - immer wieder übereinstimmend das hohe Niveau sowie die Professionalität und musikalische Gestaltungskraft des Jugend Symphonie Orchesters München hervorgehoben
Das Jugend Symphonie Orchester München war bereits mehrfach mit großem Erfolg zu Gast In Herrsching. Dieses Mal bringen sie eine Ouvertüre von Giacchomo Puccini, das Violinkonzert von Jean Sibelius (Solistin: Maria Solozobova) und die 2. Symphonie von Johannes Brahms zu Gehör.
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Samstag, 14. Jan. 2012, 20 Uhr
Klavierquartett
Gertrud Schilde, Violine Burkhard Sigl, Viola Sissy Schmidhuber, Violoncello Julian Riem, Klavier
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Gertrud Schilde studierte bei Ana Chumachenko an der Münchner Musikhochschule, wo sie mit Auszeichnung abschloss und das Meisterklassen-Diplom erlangte, und bei diversen namhaften Lehrern in den USA, bevor sie als weltweit gefragte Violinistin selbst einen Lehrauftrag in München annahm.
Burkhard Sigl stammt aus einer Musikerfamilie in Augsburg und absolvierte sein Violastudium u. a. am Mozarteum in Salzburg. Seit über 10 Jahren ist er stellvertretender Solobratscher bei den Münchner Philharmonikern.
Sissy Schmidhuber, ebenfalls seit 1994 Mitglied in diesem Orchester und Solocellistin in dem von Claudio Abado initiierten Mahler Chamber Orchestra, erhielt Unterricht an der Musikhochschule in München bei Helmar Stiehler und in Köln bei Claus Kanngießer.
Julian Riem studierte bei Michael Schäfer an der Musikhochschule München, bei Michel Béroff am Conservatoire National Supérieur in Paris und in der Solistenklasse von Rudolf Buchbinder an der Basler Musikakademie, wo er 2003 das Solistendiplom mit Auszeichnung erhielt. Julian Riem gewann internationale Klavierwettbewerbe in Modena, Madrid und Florenz und war Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbes. Als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter konzertiert er regelmäßig in Europa, Japan und den USA.
Als Klavierquartett haben die vier Musiker gemeinsam folgendes Programm vorbereitet:
Das Quartett g-moll, KV 478 von Wolfgang A. Mozart, den Quartettsatz a-moll von Gustav Mahler, ein KLavierquartett des zeitgenössischen Komponisten Alfred Schnittke und das Quartett in Es-Dur, op. 47 von Robert Schumann.
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Sonntag, 12. Feb. 2012, 15 Uhr
Familienkonzert Beethoven für Kinder
Mitglieder und Akademisten der Münchner Philharmoniker Preisträger von “Jugend musiziert” Heinrich Klug, Leitung und Moderation

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Das alljährliche Kinderkonzert der Münchner Philharmoniker gastiert nun schon zum 10. Mal in Herrsching. Dieses Mal hat sich Heinrich Klug, der Initiator und Leiter dieser überaus erfolgreichen Konzerte ”Beethoven für Kinder” als Motto vorgenommen.
Es werden verschiedene Ausschnitte aus Sinfonien, Konzerten und anderen Werken von Ludwig van Beethoven erklingen. Im ersten Teil werden die Instrumente des Orchesters mit charakteristischen Stellen aus verschiedenen Werken vorgestellt. Zu Beginn des zweiten Teils spielen dann die Musiker hinter großen Tafeln, auf denen die Instrumente dargestellt sind. Auf die Bühne geholte Kinder müssen heraushören, welche Instrumente gerade gespielt werden; ein spannendes Musikerlebnis für alle Zuhörer.
Heinrich Klug, langjähriger 1. Solocellist der Münchner Philharmoniker, hat nicht nur als Cellosolist und Kammer- musikpartner einen bekannten Namen, seine Konzerte für Kinder bei den Münchner Philharmonikern erfreuen sich seit 1977 größter Beliebtheit. 1996 erhielt er für seine Initiativen den „Stern des Jahres“ von der AZ für außerordentliche Leistungen auf kulturellem und kulturpolitischem Gebiet, 1997 die Medaille „München leuchtet“ und 1998 das Bundesverdienstkreuz. Inzwischen ist Heinrich Klug auch in zahlreichen anderen Städten zu Konzerten für Kinder eingeladen, z.B. in Berlin (Schauspielhaus am Gendarmenmarkt), Wien (Brahmssaal des Musikvereins) Hamburg (Musikhalle), Lübeck, Potsdam, Brandenburg, Koblenz, Heidelberg, Aschaffenburg, Passau und in Israel, England und Japan.
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Samstag, 17. Mär. 2012, 20 Uhr
Neue Philharmonie München
Yoel Gamzou, Leitung Afonso Fesch, Violine

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Die Neue Philharmonie München hat sich seit ihrer Gründung 2005 zu einem der meist beachteten jungen Orchester der Region München entwickelt und ist seitdem auf 80 Musiker angewachsen, die für die verschiedenen Projekte (drei pro Jahr) eingesetzt werden können. Es setzt sich aus hochbegabten jungen Musikerinnen und Musikern im Alter zwischen 15 und 25 Jahren zusammen. Ein "zu voller Reife heranwachsender Klangkörper" titelt die Süddeutsche Zeitung. Die Förderung von Nachwuchsmusikern durch erfahrene Solisten und Experten ist Teil des Konzeptes der Musikwerkstatt Jugend e.V, für das sie den Tassilopreis der Süddeutschen Zeitung erhielt. Das Orchester tritt auch regelmäßig im Ausland auf.
Der israelisch-amerikanische Dirigent Yoel Gamzou hat seine musikalische Ausbildung mit dem Cello begonnen, mit 12 Jahren verschrieb er sich dem Dirigieren und studierte u. a, bei dem legendären italienischen Dirigenten Carlo Maria Giulini, mit dem er intensiv bis zu dessen Tod im Jahr 2005 arbeitete und der für ihn sein größtes Vorbild und Mentor wurde. Im April 2007 erhielt Gamzou beim berühmten "Internationalen Gustav Mahler Dirigenten-Wettbewerb der Bamberger Symphoniker", den Sonderförderpreis, der zu einer Rundfunkaufnahme für den Bayerischen Rundfunk mit diesem Orchester führte. Nach einem erfolgreichen Gastdirigat im März 2010 wurde Gamzou zum Chefdirigenten der "Neuen Philharmonie München" ernannt.
Der junge portugiesische Geiger Afonso Fesch (1988) studiert an der Oporto University bei Zofia Wóycicka und, dank eines Stipendiums von der Calouste Gulbenkian Stiftung, beim legendären Violinisten Ivry Gitlis in Paris. Zudem war er Stipendiat der renommierten Sommerakademie der Meadowmount School of Music und nimmt regelmäßig Unterricht bei großen Pädagogen wie Zakhar Bron und Pavel Vernikov.
Auf dem Programm stehen das Violinkonzert von Erich W. Korngold und die 1. Symphonie von Gustav Mahler (auch “Der Titan” genannt)
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Sonntag, 29. Apr. 2012, 19 Uhr
Duo-Rezital Violoncello / Klavier
Sebastian Klinger, Violoncello Milana Chernyavska, Klavier

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"Sebastian Klinger is one of the great young talents. He has unlimited abilities as cello player and a very high level of musical expressiveness." (Mariss Jansons)
In München geboren und in Spanien aufgewachsen, erhielt Sebastian Klinger mit 6 Jahren seinen ersten Cellounterricht. Später studierte er bei Heinrich Schiff in Salzburg und Wien sowie bei Boris Pergamenschikow in Berlin. Nach zahlreichen nationalen und internationalen Auszeichnungen bei verschiedenen Wettbewerben und Stiftungen gewann er 2001 den Deutschen Musikwettbewerb in Berlin. Es folgten Debüts bei namhaften Festivals und Konzerthäusern weltweit.Inzwischen konzertiert er mit renommiertesten Dirigenten und Orchestern in Asien, Amerika, Afrika und Europa. Seit 2004 ist er erster Solocellist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Er spielt auf einem Instrument von Camillus Camilli, Mantua 173.
Die ukrainische Pianistin Milana Chernyavska hat schon eine weltumspannende Karriere aufgebaut und sich als eine der hervorragendsten Pianistin unserer Zeit etabliert. Überdies musiziert Sie regelmäßig mit den bemerkenswertesten Instrumentalisten Ihrer Generation zusammen. Ihre Kritiker überschlagen sich mit Lobpreisungen und selbst kein Geringerer als Alfred Brendel urteilte über Sie mit den Worten „Um das Glück des Ganzen handelt es sich, wenn man Milana Chernyavska lausche“.
Auf dem Programm des Abends mit diesen beiden Ausnahmekünstlern stehen Ludwig van Beethoven’s Variationen über “Bei Männern, welche Liebe fühlen” und “Ein Mädchen oder Weibchen” aus Mozarts Oper “Die Zauberflöte” sowie die beiden Sonaten für Violoncello und Klavier von Felix Mendelssohn-Bartholdy.
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